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Löschgruppe Rahmedetal zum Berg-Komplex?

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Von: Thomas Bender

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Auch diese Hallen gehören zur ehemaligen Firma Berg, deren Immobilien jetzt zwangsversteigert wurden. Sie wären ein denkbarer Standort für das neue Gerätehaus der Löschgruppe Rahmedetal.
Auch diese Hallen gehören zur ehemaligen Firma Berg, deren Immobilien jetzt zwangsversteigert wurden. Sie wären ein denkbarer Standort für das neue Gerätehaus der Löschgruppe Rahmedetal. © Bender, Thomas

Als Ende April die Berg’sche Fabrik in der Rahmede unter den Hammer kam, da saß auch Stadtkämmerer Stefan Kemper im Amtsgericht – er wollte wissen, ob der Zuschlag wirklich an jenen Investor aus Wetzlar gehen würde, den man im Rathaus bereits kannte.

„Er hat schon im Vorfeld den Kontakt zur Stadt gesucht“, bestätigt Bürgermeister Uwe Kober. Ein weiteres Gespräch mit dem neuen Eigentümer sei bereits terminiert.

Zum einen will die Stadt natürlich wissen, was die Investoren aus dem Hessischen mit der reichlich heruntergekommenen Immobilie vorhaben. Zum anderen hat die Stadt ein Interesse an Teilen der Fläche.

Geeignet als Gerätehaus-Standort?

Die Berg’sche Fabrik bringen die meisten Altenaer mit den Gebäuden rund um jenen Fabrikhof in Zusammenhang, auf dem alle drei Jahre der Adlertransport der Kompanie Rahmede beginnt. Dass dieser Komplex sich hinter einer Reihe von Wohnhäusern rahmederabwärts bis zur Wacholderbrücke erstreckt, erkennt man erst auf den zweiten Blick. Dieser Teil der Immobilie ist es, an dem die Stadt Interesse hat. Sie hält ihn als Standort für ein neues Gerätehaus für die Löschgruppe Rahmedetal für geeignet. Die muss in absehbarer Zeit ihre jetzige Unterkunft unter der ehemaligen Turnhalle zum Hohle aufgeben. Der Brandschutzbedarfsplan für die Stadt Altena empfiehlt einen Standort, der deutlich näher am Breitenhagen liegt als der jetzige. Das wäre nach einem Umzug zur Wacholderbrücke natürlich der Fall.

Das Gerätehaus der Löschgruppe Rahmede ist nicht das einzige, das zur Disposition steht. Der Brandschutzbedarfsplan sieht auch in Evingsen und auf dem Großendrescheid dringenden Handlungsbedarf. Dort entsprechen die Feuerwehrgerätehäuser nicht mehr den Anforderungen und sollen durch Neubauten ersetzt werden.

Evingsen: Suche nach Grundstück macht Fortschritte

In Evingsen mache die Suche nach einem geeigneten Grundstück gute Fortschritte, verrät Kober – man stehe kurz vor dem Kaufabschluss. Etwas schwieriger gestaltet sich die Situation am Großendrescheid. Da gibt es zwar Fläche satt – für die meisten davon müssten vor einer Bebauung aber zunächst einmal die planungsrechtlichen Grundlagen geschaffen werden.

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