„Wir müssen fit bleiben“

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Auch die Drehleiter kam zum Einsatz.

Altena- „Wir hatten in den vergangenen Wochen relativ viele Waldbrände. Ein Grund mehr, mal wieder die Menschenrettung zu üben“, so Löschgruppenführer Markus Pflüger. Bereits um acht Uhr hatten sich am Sonntag (19. August) die Mitglieder der Löschgruppe Rahmedetal vom Zug 3 vor dem Haus im Memeler Weg 24 versammelt, um ein typisches Szenario zu üben: ein Brand im zweiten Obergeschoss eines Sechs-Parteien-Hauses mit „unklarer Rauchentwicklung“.

Zudem galt eine Person als vermisst. Jeden zweiten Sonntag im Monat steht für die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr ein Trainingsprogramm auf dem Plan. „Da hier alle neben dem ehrenamtlichen Dienst noch ihrer täglichen Arbeit nachgehen, müssen wir fit bleiben“, so Pflüger.

Das Haus am Breitenhagen bietet sich gleich aus zwei Gründen für eine Übung an: Der Zuschnitt des Gebäudes entspricht dem, was die Feuerwehrkräfte im Einsatz am häufigsten antreffen; zudem werden die Häuser in der kompletten Straße, die sich im Bestand der Altenaer Baugesellschaft befinden, demnächst abgerissen und stehen aus diesem Grund als Übungsobjekt zur Verfügung.

„Normalerweise kommt auch eine Nebelmaschine zum Einsatz, damit ein Trupp „unter Atemschutz“ in das Gebäude vordringen kann. Dies geschah zwar auch gestern, allerdings ohne das Innere verqualmt vorzufinden. Hierfür habe einfach die Zeit gefehlt. Der Grund: Eine Feuerwehrfrau musste noch ihre Grundausbildung abschließen und hierfür eine Prüfung absolvieren. Auch eine Drehleiter kam gestern zum Einsatz. Sie wurde von Christoph Kerper bedient und von der Hauptwache zur Verfügung gestellt. Während sich Lars Rothe an der Südspitze des Gebäudes auf einem Balkon befand, stieg Antje Kerper im Korb der Drehleiter, um die eingeschlossene Person zu retten. Mit der Übung, die um genau 10.03 Uhr beendet war, konnte Markus Pflüger zufrieden sein.

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