HLF 10 für Löschgruppe Drescheid

Neues Feuerwehr-Fahrzeug für Altena

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320 Meter Schlauch können während der Fahrt verlegt werden. Alex Grass zeigt die Verlegeeinrichtung am Heck des Fahrzeugs.

Altena – „Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug“ – da freut man sich, dass es Abkürzungen gibt. Ein nagelneues HLF 10 wurde an die die Löschgruppe Drescheid übergeben.

„Das ist das erste Mal seit 35 Jahren, dass wir ein wirkliches neues Fahrzeug bekommen“, freute sich Löschgruppenleiter Andreas Wilke. Zuletzt hatten die Drescheider stets Autos bekommen, die vorher in anderen Gerätehäusern gestanden hatten.

Schlüssel und Papiere gingen bei der Übergabe durch viele Hände: Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein übergab sie an Wehrführer Alexander Grass, der reichte weiter an Zugführer Karl-Friedrich Spelsberg, der sie dann an Wilke übergab. Alle verbanden die Fahrzeugübergabe mit der Hoffnung, dass Mensch und Maschine von allen Einsätzen wohlbehalten zukehren mögen.

Ein HLF ist einerseits zur Brandbekämpfung ausgestattet und andererseits auch für technische Hilfeleistungen nach Verkehrsunfällen. 1600 Liter Wasser sind deshalb ebenso an Bord wie Spreizer und andere Hydraulikgeräte – in diesem Fall übrigens akkubetrieben. Auch ein Defibrillator ist an Bord.

Fahrzeugübergabe mit Karl-Friedrich Spelsberg, Andreas Hollstein und den Wehrführern Alex Grass und Stefan Brockhaus (von links).

Eine Besonderheit ist die Verlegeeinrichtung für B-Schläuche: 320 Meter können während der Fahrt verlegt werden – „bei den Waldbränden im vergangenen Sommer hätten wir das gut gebrauchen können“, sagte Grass. Das Fahrgestell des HLF ist von Mercedes, den Aufbau stellte die auf Feuerwehrfahrzeuge spezialisierte Firma Ziegler her. Das HLF 10 wiegt 13,5 Tonnen, ist allradgetrieben und hat 299 PS. Wie bei solchen Fahrzeugen üblich hat es ein Automatikgetriebe und entspricht der Abgasnorm 6. Die Gesamtkosten belaufen sich auf knapp 280.000 Euro.

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