Schichtbetrieb nach der Corona-Pause

So lief der erste Tag im Dahler Freibad

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Altena – Endlich wieder schwimmen! Das erste Mal nach der Coronapause hat am Pfingstmontag das Freibad in Dahle wieder geöffnet – unter Auflagen.

Um regelmäßig desinfizieren zu können, ist der Betrieb in mehrere Schichten eingeteilt. Die zweite Schicht am Nachmittag war am Montag besonders bei Familien und Jugendlichen beliebt. Gleich zu Beginn um 13 Uhr bildete sich eine Schlange. Für alle gilt: Auf dem Boden zeigen Markierungen den Abstand an. Gäste, die beim Eintreten eine Maske tragen müssen, müssen sich die Hände desinfizieren und Name und Adresse in eine Liste eintragen.

Auch am Nachmittag war reichlich Platz im Becken.

Badleiter Uwe Wagner berichtet im Gespräch von vielen Einschränkungen für den Betrieb, ist aber froh, dass es jetzt endlich wieder losgehen kann. Jeweils 250 Gäste dürfen in den drei oder vier Schichten, die es am Tag gibt, auf einmal ins Bad.

Benutzt werden können nur die Sammelumkleiden. Verschlossen bleiben die Einzelumkleiden und die Spinte. „Wir haben nur zwei von sechs Duschen offen“, nennt Wagner eine weitere Maßnahme, damit sich die Gäste nicht zu nahe kommen. Empfohlen wird den Gästen, schon in Badesachen zu kommen.

Zwischen den einzelnen Schichten werden alle Griffflächen desinfiziert. Damit so wenig wie nötig angefasst werden muss, bleiben die meisten Türen offen, erklärt Kassiererin und Reinigungskraft Karen Maier.

Die Einzelumkleiden sind gesperrt.

Auch auf dem Außengelände gibt es Einschränkungen: Der Spielplatz und das Volleyballfeld sind abgesperrt, ebenso die große Rutsche. Auch Bänke wurden mit Flatterband abgesperrt. Abstand ist auch auf der Wiese angesagt. Das war am Montagnachmittag kein großes Problem: In der ersten halben Stunde waren gut 30 Gäste gekommen, die sich gut auf der großen Fläche verteilen konnten. „Das macht uns nichts aus“, sagt eine Familie.

Dahler Freibad: Der erste Tag nach der Corona-Pause

Auch im Wasser hatten alle Platz genug, um in Ruhe ihre Bahnen zu ziehen oder zu plantschen. Die Brüder Valentin und Vincent Grandjean freuten sich über den Platz im Wasser und warfen sich einen Ball zu. „Wir dachten, es wäre mehr los“, sagen die beiden. Das meint auch die Familie Monand, die schon darauf hingefiebert hat, nach den Monaten der Corona-Einschränkungen endlich wieder schwimmen zu können.

Gleich die erste Schicht in den Morgenstunden nutzte Gast Jürgen Kühl, dem der Besuch gut gefallen hat: „Ich habe eine Jahreskarte und versuche, jeden Tag zu schwimmen“, erzählt er. Das Wasser habe die richtige Temperatur gehabt.

Paolo Maguzia betreibt die Imbissbude auf dem Freibadgelände. 

Mit Abstandsmarkierungen auf dem Boden und hinter einer großen Plexiglasscheibe startet auch Paolo Maguzia mit der Imbissbude auf dem Freibadgelände in die neue Saison.

Die Corona-Öffnungszeiten

Zu diesen Zeiten hat das Freibad jetzt geöffnet: Unter der Woche kann in vier Schichten von 6.30 bis 8 Uhr, von 9 bis 12 Uhr, von 13 bis 16 Uhr und von 17 Uhr bis 18 Uhr geschwommen werden. Am Wochenende und an Feiertagen entfällt die Schicht für Frühschwimmer. Der Eintritt kostet am Morgen für Frühschwimmer zwei Euro; die Drei-Stunden-Karte gibt es für drei Euro.

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