Lidl-Umbau nimmt Gestalt an

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Silke Mertens und Hendrik Schellscheidt vor dem neuen Eingangsbereich der Lidl-Filiale.

ALTENA - Die neue Glastür ist schon da - der Eingang zur Lidl-Filaile wandert demnächst ein kleines Stück in Richtung Lennestein. „Mehr Platz für die Warenpräsentation“ verspricht sich Hendrik Schellscheidt, handlungsbevollmächtigter Akquisiteur des Unternehmens, von den Umbauarbeiten. Außerdem wird es nach deren Abschluss ein so genanntes bake-off-Sortiment geben. 32 in der Filiale frisch zubereitete Brotartikel werden dort verkauft.

Noch hat der Lidl geöffnet, auch wenn Mitarbeiter und Kunden mit einigen Provisorien leben müsen. „Die meisten Kunden sehen das aber durchaus positiv“, berichtet Marktleiterin Silke Mertens. Dass am Standort Altena investiert werde, treffe auf viel Zustimmung.

Eröffnet wurde die Lidl-Filiale im Jahr 1999, drei Jahre später brannte sie komplett aus und wurde wieder aufgebaut – mit 700 Quadratmeter Verkaufsfläche, wie es der damalige „Einzelhandelserlass“ vorsah. Der ist inzwischen außer Kraft gesetzt, die Filialisten dürfen (auch abseits der Zentren) mehr Verkaufsflächen vorhalten. Deshalb wird sie im neuen Lidl um 250 Quadratmeter steigen.

Schellscheidt verspricht, dass die Kunden sich nach Abschluss der Bauarbeiten auf eine deutlich schönere Filiale freuen dürfen: „Wir wollen den Wohlfühlfaktor steigern“. Die hinzukommende Fläche werde zu einem insgesamt großzügigeren Eindruck führen. Das werde durch neue Fliesen, eine andere Decke und eine angenehmere Beleuchtung noch unterstützt.

Auch für die Umwelt wird etwas getan. Die Dämmung wird verbessert und die Heizungsanlage erneuert. Eine so genannte Integralanlage lasse sich nur bei Neubauten realisieren, sagt Schellscheidt. Lidl nutzt bei neuen Projekten die Abwärme der Kühlanlagen zur Beheizung des Gebäudes und senkt damit nicht nur den Energieverbrauch, sondern auch den CO2 -Ausstoß.

Wie gesagt: Noch wird verkauft an der Werdohler Straße. Anfang März allerdings geht’s in die Vollen: Dann fallen Wände, werden alte Fliesen rausgerissen – etwa zwei Wochen lang ruht dann der Verkauf. „Und anschließend feiern wir dann eine richtig schöne Neuenöffnung“, verspricht Schellscheidt.

Lidl ist an der Werdohler Straße Mieter, das Gebäude gehört einer Immobilienverwaltung aus Hemer. Insgesamt wird eine sechsstellige Summe investert – auch deshalb, weil die Filiale sich für Lidl bewährt hat. Schellscheidt: „Wir sind mit diesem Standort sehr zufrieden.“-von Thomas Bender

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