Schützenfest in Altena

Riesenglück mit dem Wetter

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Land unter am Fronleichnamstag in Altena: Als wenige Stunden vor Beginn des Schützenfestes ein schweres Gewitter über  der Burgstadt niederging, rutschte  Hauptmann Klaus  Hesse und seinen Mitstreitern das Herz in die Hose. 

Als sich gegen 18 Uhr hunderte von Schützen an den Stadtwerken zum ersten großen Umzug sammelten, war alles wieder gut. Das Fest konnte wie geplant  beginnen. Um 18.30 Uhr setzte sich der Festzug  in Bewegung. Begleitet wurden  die fünf Kompanien von insgesamt  zehn  Kapellen. Mit dabei war auch die Polizei, die aber erstmals  nicht für die Absicherung sorgte. Das übernahmen THW, Rotes Kreuz und ein privater Sicherheitsdienst, die aber eng mit  Polizei und Ordnungsamt kooperierten.

Der Zug ging zunächst über die Kleffstraße zum Kölschen Joe, wo die Artillerie des Evingser Schützenvereins die Schützen mit 21 Kanonendonnern willkommen  hieß - eine einst von Fritz Finkernagel begründete Tradition. Anschließend legten die Schützen  eine  Bierpause ein. An vier  Ständen versorgten Schützen der  Kompanie Mühlendorf  ihre Mitstreiter  nicht nur  mit Krombacher. Auch Minaeralwasser wurde angesichts der doch schon wieder etwas schwülen Witterung gerne genommen.

Weiter ging es dann über die Friedhofstraße und den Markaner  in die Innenstadt, wo besonders viele Schaulustige den Schützen zuwinkten. Ziel des Umzugs war natürlich der Bungern, wo Scheffe Dirk Himmelmann dem Hauptmann das Antreten der Schützen meldete, bevor es   dann mit dem Großen Zapfenstreich weiterging. Den spielten das Tambourcorps Dahle und  der Musikzug des Versetaler Schützenvereins  gewohnt bravourös.

Gegn 20 Uhr ging es dann zum ersten der drei Festabende ins Zelt am Langen Kamp, das wegen seiner  prachtvollen  Ausstaffierung  sofort den Gefallen der Schützen und ihrer Gäste fand.         

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