Prange reißt sein Publikum mit

Peter Prange begeisterte sein Publikum in der Burg Holtzbrinck wie gewohnt mit der Vorstellung seines neuen Romans.

Altena - Mit 14 kann man schon anfangen, die Welt zu erobern - das hat Peter Prange bei den Recherchen zu seinem neuen Buch „Ich, Maximilian, Kaiser der Welt“ mit Erstaunen wahrgenommen. „Das war keiner, der noch von Mutti verhätschelt wurde“, fügte er am Freitag launig während seiner Lesung in der Burg Holtzbrinck an.

Viele Altenaer werden es nachlesen - Gerlinde Fuhrmann, die mit der Stadtbücherei Gastgeberin des Abends war, verkaufte zahlreiche Exemplare.

Auch aus Halver und Plettenberg kamen Besucher angereist, um Peter Prange zu lauschen und mit ihm ins Gespräch zu kommen. Wieder hat sich der gebürtige Altenaer, der heute in Tübingen lebt, viel Zeit genommen, um den historischen Kontext für seinen neuen Roman zu recherchieren.

Junger Ritter - Bettelprinz am Wiener Hof - revolutionärer Herrscher - Peter Prange zeichnet ein detailreiches Bild des ersten Kaisers der Neuzeit, dessen Vision vom Wiederaufbau des deutsch-römischen Kaiserreichs bis heute nachklingt. Pranges Blick hinter die Kulissen der Machtergreifung zeigt, in welch großen Zwiespalt Maximilian geraten sein mag im Streben nach politischer Verantwortung und Liebe - beides ließ sich nicht leicht vereinbaren, wie Prange schilderte.

Weil der Autor stets auch die emotionale Komponente seiner Protagonisten in den Vordergrund stellt, gelingt ihm der Aufbau eines enormen Spannungsbogens, der sich auch in den Lesungen widerspiegelt. „Sehr stimmig“ lobte Gastgeberin Gerlinde Fuhrmann von der Buchhandlung Katerlöh die Auszüge, die Prange fürs Altenaer Publikum ausgewählt hatte. Das sprang prompt an und nutzte die anschließende Signierstunde, um mit ihm ins Gespräch zu kommen. Liebstes Prange-Buch der Altenaer Leser ist „Der Kinderpapst“ aus dem Jahr 2012.

„Ich, Maximilian, Kaiser der Welt“ hat das Potenzial, gleich viel Popularität zu erlangen. An Leser, die es am Freitag nicht in die Burg Holtzbrinck geschafft haben, hat Gerlinde Fuhrmann gedacht und Ausgaben signieren lassen. Sie ist begeistert, wo das „Altenaer Kind“ überall ankommt: „Egal, wo man in Deutschland ist - überall findet man Prange an prominenter Stelle!“  iho

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