Lennewasser für eine nicht alltägliche Taufe

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Ein besonderer Moment waren die Taufen für die Familien und Angehörige. ▪

ALTENA ▪ Getauft mit Lennewasser in einem Zirkuszelt – das können wohl nur wenige von sich berichten.

Eine ungewöhnliche Kulisse für eine Taufe bot am Sonntag das Zirkuszelt am Pragpaul, ungewöhnlich auch die Anzahl der Täuflinge: 22 Kinder vom Baby bis zum 13jährigen empfingen das Sakrament unter der Zirkuskuppel.

Vier Pastöre (das Ehepaar Merle Vokkert und Dr. Dietmar Kehlbreier wurde von Gerald Becker und Katharina Blum unterstützt), schafften es trotzdem, keine Massenabfertigung, wie im Vorfeld spekuliert wurde, aus den Taufen zu machen.

Musikalisch unterstützt von Johannes Köstlin und den Posaunenbläsern aus Wiblingwerde, Dahle und der Rahmede zelebrierten die Pfarrer einen etwas anderen Gottesdienst. Kurze Auftritte der „Zirkuskinder“ lockerten die Liturgie auf.

Vor der Taufhandlung holten Jugendliche zunächst mit den beiden Pfarrern Kehlbreier und Becker Taufwasser aus der Lenne: „Wasser kann zerstören und tragen. Wir erinnern uns an Jesu Taufe im Jordan, und das Lennewasser soll uns an den Ort erinnern, wo wir unser Zelt aufgeschlagen haben.“

An vier Taufsteinen in der Manege kamen nacheinander die Familien und Paten der 22 Täuflinge zusammen, um in die Gemeinde aufgenommen zu werden.

Nach dem Gottesdienst wurde rund um das Zelt ein Gemeindefest gefeiert, zu dem alle Besucher herzlich eingeladen waren. ▪ sis

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