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Lennepromenade in Altena wird zur Kunst-Oase

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Von: Fabienne Schwarzer

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Inge Voss organisierte auch die dritte Auflage von „Kunst am Fluss“, die am Sonntag auf der Lennepromenade stattfand. Bei bestem Wetter schauten sich viele Interessierte die ausgestellten Kunstwerke an.
Inge Voss organisierte auch die dritte Auflage von „Kunst am Fluss“, die am Sonntag auf der Lennepromenade stattfand. Bei bestem Wetter schauten sich viele Interessierte die ausgestellten Kunstwerke an. © Schwarzer, Fabienne

„Kunst am Fluss“ hieß es am Sonntagnachmittag wieder auf der Lennepromenade in Altena. Organisatorin Inge Voss hatte für die dritte Auflage 22 Künstler begeistern können, ihre Werke an der Lenne auszustellen.

Das Interesse der Bevölkerung an der Ausstellung unter freiem Himmel war groß.

Viele der Besucher plauderten im Sonnenschein angeregt mit den Künstlern. Auch wechselten einige der Kunstwerke ihren Besitzer. „Beim ersten Mal ,Kunst am Fluss’ waren nur Sonja Kreisel und ich hier“, erinnerte sich Inge Voss, wie alles angefangen hat. Weil beide Künstlerinnen dennoch großen Spaß an der Aktion hatten, beschlossen sie, die Aktion zu wiederholen. „Da waren wir dann schon zu siebt. Und dieses Jahr nun sogar mit 22 Künstlern“, erzählte Voss begeistert.

Sonja Kreisel malt direkt an der Lenne

Sie selbst ist gelernte Erzieherin. So richtig die Malleidenschaft gepackt hat Inge Voss erst vor acht Jahren, als sie zum Geburtstag einen Gutschein für ein dreitägiges Kunstseminar geschenkt bekam. Sie arbeitet gerne mit kräftigen Farben und ist christlich-spirituell inspiriert. Sonja Kreisel hatte zur dritten „Kunst am Fluss“-Auflage eine Staffelei mitgebracht und malte auf der Promenade, so dass Interessierte ihr dabei zuschauen konnten. Kennengelernt haben sich die beiden Künstlerin vor einigen Jahren in einem Seminar von Inge Voss.

Sonja Kreisel malte direkt an der Lenne, Interessierte konnten ihr dabei zuschauen.
Sonja Kreisel malte direkt an der Lenne, Interessierte konnten ihr dabei zuschauen. © Schwarzer, Fabienne

Am Stand von Hobbykünstlerin Kristin Hartmannsberger, die Kunst und Grafik an der Schwerter Ruhr-Akademie studiert hat, standen die Besucher Schlange, um Postkarten mit Kunstmotiven zu kaufen oder Kalender für das Jahr 2023 vorzubestellen. „Ich bin begeistert von den vielen netten Gesprächen, die ich heute mit den Leuten führen konnte – und davon, dass so viele gekommen sind“, sagte die Künstlerin, die vor allem Aquarelle und Mischtechniken mit ausdrucksstarken Farben herstellt.

Gemälde und Keramikarbeiten

Cornelia Zimke bot neben Gemälden Keramikarbeiten an. Denn Zinke ist gelernte Keramikmalerin und nutzt dies auch für ihre Arbeit mit psychisch kranken Menschen, mit denen sie zusammen ebenfalls Keramikarbeiten herstellt.

Auch über musikalische Begleitung konnten sich die „Kunst am Fluss“-Besucher freuen.
Auch über musikalische Begleitung konnten sich die „Kunst am Fluss“-Besucher freuen. © Schwarzer, Fabienne

So verwandelte „Kunst am Fluss“ die Lennepromenade für einige Stunden in eine Kunst-Oase. Und geht es nach den vielen positiven Rückmeldungen der Besucher, sollte die dritte Auflage nicht die letzte gewesen sein.

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