„Welt in Klein“ zeigt sich als Treffer

Ein „Quotenbringer“ auf der Wufsegge ist die Ausstellung „Große Welt in Klein“.

ALTENA ▪ Die Besucherzahlen auf der Wulfsegge und im Drahtmuseum dürften im vergangenen Jahr zurückgegangen sein – damit rechnet Museumsleiter Stephan Sensen. Naheliegender Grund: Die Burg, zumindest der Hof, war letztlich eine Dauerbaustelle.

Aber Sensen erwartet zugleich: „Der Rückgang wird sich wohl in Grenzen halten“. Grund dafür seien nicht zuletzt interessante Angebote, die man den Besuchern in den zurückliegenden Monaten machen konnte. Allen voran nennt der Museumsleiter hier die Dauerausstellung „Große Welt in Klein“. Sie habe sich als ungemein erfolgreich erwiesen. Aus diesem Grund geht man mit der Präsentation nun in eine Verlängerung bis in den Juli – auch der Katalog zur Ausstellung wurde eigens nachgedruckt. Er hat sich als sehr populär erwiesen. Beim Internet-Auktionshaus Ebay seien von Privatleuten bis zu 80 Euro für ein Katalogexemplar erlöst worden, haben Sensen und sein Team beobachtet. Es gebe offenbar ein sehr großes Interesse an der Ausstellung – und zudem nur wenig Literatur über diesen Bereich, der viele Menschen auch als Sammler interessiere. Mit der Ausstellung habe man offenbar ganz exakt in eine Marktnische getroffen.

Was die exakten Besucherzahlen des vergangenen Jahres anbelange, so sei man derzeit dabei, diese zusammenzutragen, berichtete Sensen weiter. In etwa zehn Tagen sollen die Angaben vorliegen. Der Museumsleiter erwartet, dass in diesen Zusammenhang auch ein Blick auf die Zahlen aus dem Deutschen Drahtmuseum interessant sein werde.

Es habe sich zum Beispiel bei den großen Sanierungsmaßnahmen an Burgmauern und -hof in den Jahren 2007 bis 2009 gezeigt, dass damals die Besucherzahlen auf der Wulfsegge absackten, während das Deutsche Drahtmuseum davon nicht betroffen war. ▪ tk

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