Das Kind steht immer im Mittelpunkt

Mit Leib und Seele Tagesmütter

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Monika Pagouridis und Ute Kraska (rechts) gehören in Altena zum Team der Tagesmütter.

Altena - „Es gibt nichts Schöneres, als Kinder zu haben“. Das sagen übereinstimmend Ute Kraska (57) und Monika Pagouridis (49). Beide gehören seit vielen Jahren zum festen Team Altenaer Tagesmütter.

Die werden am Ort besonders vom Awo-Kinder-Tagespflegebüro in der Stadtbücherei und natürlich dem Jugendamt unterstützt, betreut und an Eltern vermittelt. Beide Frauen sind selbst Mutter und arbeiten bereits seit vielen Jahren als Tagesmütter. „Zu dieser

Besonderer Draht

Tätigkeit muss man einen besonderen Draht haben, nur Geld zu verdienen, nein, das ist kein Anreiz“, sagen die Frauen. Sie möchten den ihnen anvertrauten Kindern „eine persönliche Ebene schaffen, als feste Bezugspersonen dienen und einen vernünftigen Start ins Leben ermöglichen.“ Weil beide in Kleingruppen arbeiten, gehe es bei ihnen zuhause, dort, wo auch die Mädchen und Jungen betreut werden, „immer betont familiär zu.“ Wert legen die ausgebildeten Tagesmütter, die alle Lehrgänge und Prüfungen und natürlich die entsprechende amtliche Erlaubnis vorlegen können und durchlaufen haben, auf die Feststellung:

Gleichgestellt

„Tagespflege und Kindererziehung im Kindergarten sind gleichgestellt.“ Niemand müsse glauben, ihre Tätigkeit sei „ein Kinderverwahren“. Im Gegenteil: „Wir spielen, wir fördern, wir beschäftigen uns intensiv mit unseren Schützlingen. Vielleicht oft sogar ein bisschen mehr, als das in größeren Gruppen in Kitas möglich ist.“ Beide Frauen sehen „das Vermitteln zwischen Kindern und Eltern“ ebenfalls als Aufgabe an. „Jedes Mädchen, jeder Junge, ist eine eigenständige Persönlichkeit, darauf gehen wir sehr intensiv ein.“ So wird bei Pagouridis und Kraska auch

Kindgerechte Aktionen

„gebacken, gekocht“, gibt es Ausflüge in den Wald, die Stadt oder zu besonderen Punkten. Nur eines ist tabu: „TV schauen wir nicht und mit dem Handy gespielt wird auch nicht.“ Ein Blick ins Spielzimmer genügt, um das zu verstehen. Übrigens: Die ganz „Kleinen“ schlafen natürlich auch über Mittag. In Absprache mit den Eltern ist sogar eine Über-Wochenend-Betreuung möglich.

Kontakt:

Die Arbeiterwohlfahrt (Awo) betreibt in enger Abstimmung mit der Stadt Altena am Ort das Awo-Kinder-Tagespflegebüro neben der Stadtbücherei an der Marktstraße 14 bis 16. Hier erfahren interessierte Frauen und Männer alles zum Thema Tagespflege. Neben interessierten Eltern gibt es auch Informationen zur Ausbildung von Tagesmüttern oder -vätern. Bürozeiten: montags 15 bis 17 Uhr, donnerstags 10 bis 12 Uhr. Tel. 02352/549 67 02 od. 0172 858 75 64

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