Leckeren Grünkohl zum 10. Suppenküchen-Geburtstag

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Pfarrer Wolfgang Reuther initiierte die Suppenküche vor zehn Jahren. Altenas evangelischer Pfarrer Dr. Dietmar Kehlbreier (v.l.) stellte gestern das heute wirkende ehrenamtliche Team (Foto) in den Mittelpunkt. „Wir haben ihnen viel zu danken!“

ALTENA- Mit einem Gläschen Sekt oder Orangensaft wurden jetzt die Besucher der Suppenküche unterhalb des Lutherhauses begrüßt. Zehn Jahre besteht die Einrichtung und hat sich in dieser Zeit zu einem Ort etabliert, „der Menschen an einen Tisch bringt“, wie Pfarrer Dr. Dietmar Kehlbreier zur Begrüßung der Anwesenden sagte.

Wie viele Zentner Kartoffeln die Helferinnen und Heler geschnippelt, wie viel Gemüse sie geputzt und wie viele Male sie den Abwasch erledigt haben, könne man nur noch erahnen, sagte Diakonie-Pfarrer Wolfgang Reuther. Er war maßgeblicher Initiator der Suppenküche. Freudig begrüßte er gestern Heinz Schell und Irmgard Bung, zwei Personen der ersten Stunde, die vom Helferteam Brigitte Kleinschmidt, Silke Hänsel, Marianne Lohmann, Brigitte Anders und dem Ehepaar Manfred und Eva Faak abgelöst wurden.

Grundsätzlich nur Eintöpfe oder Suppen kommen donnerstags in dem caféähnlichen Raum unterm Lutherhaus auf den Tisch. Ob das nun Erbsen-, Linsen-, Bohnen- und Steckrübengerichte sind: „Die Altenaer kommen gerne, essen sich satt und pflegen Gemeinschaft“, merkte Pfarrer Wolfgang Reuther an.

Weil verhindert und nicht am Ort, verlas Pfarrer Dr. Dietmar Kehlbreier ein Grußwort von Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein. Der sei selbst einer der Initiatoren dieser Einrichtung gewesen und lobte gestern schriftlich: „Die Einrichtung ist gut und gewollt. Ich freue mich immer wieder, wie Viele am Markttag kommen, zusammen sitzen und Gemeinschaft pflegen.“ Selbst schaue er gerne donnerstags vorbei, um einen Kaffee zu trinken.

Gestern, zum besonderen Tag, wurden alle Gäste kostenlos verpflegt. Das machten Spenden der evangelischen Kirchengemeinde Altena und der Diakonie möglich. Aufgetischt wurden neben Kuchenstreifen und belegten Brötchen Mettwürstchen mit Grünkohl. Wer wollte, konnte eine Spende in das Jubiläumssparschwein stecken.

Pfarrer Dr. Dietmar Kehlbreier: „Die Kirchengemeinde ist dankbar, dass es diese Einrichtung gibt und sich dafür weiterhin ehrenamtliche Kräfte finden.“ Er wünschte allen auch für die Zukunft, „dass sie stets erfüllt nach Hause gehen.“von Johannes Bonnekoh

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