Leader-Region Lenneschiene: Noch 1,3 Millionen Euro im Fördertopf

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Für neue WCs und eine Wasserzapfstelle am Hurk in Altena flossen zum Beispiel Leader-Mittel.

Altena/Werdohl /Plettenberg – 1,3 Millionen stehen noch für Leader-Projekte  der Region Lenneschiene zur Verfügung. Bislang wurden die meisten in Altena umgesetzt. Doch nicht alles läuft rund. 

Gut gewirtschaftet hat der Leader-Verein für Regionalentwicklung der Region Lenneschiene. Der scheidende Kassenwart Matthias Schröder berichtete bei der Mitgliederversammlung von einem Überschuss für das zurückliegende Jahr. Den 13 Anwesenden gestand er dann aber, dass es ihn ärgere, dass der heimische Leader-Verein nicht – wie andernorts – als gemeinnützig anerkannt worden sei. 

Gemeinnützigkeit forcieren

So müsse der Verein jährlich eine vierstellige Summe an Steuern zahlen, werde dieser doch vom Finanzamt Altena als Gewerbetreibender angesehen. Die Bemühungen um die Anerkennung der Gemeinnützigkeit sollte daher fortgesetzt werden. 

Die Regionalmanagerinnen Katharina Biermann und Kathrin Hartwig skizzierten die bisherigen Erfolge. Es seien 27 Projekte bewilligt worden – wobei 20 von privaten Ideengebern kämen und lediglich sieben von öffentlichen Trägern, monierte Biermann. 

Ungleiche Verteilung

Auch die Verteilung auf die Kommunen sei unausgeglichen. Iserlohn habe lediglich ein Projekt, Plettenberg zwei, Nachrodt-Wiblingwerde und Werdohl hingegen hätten sechs, Altena als Spitzenreiter sogar sieben. Darunter der Lifter fürs Schwimmbad in Dahle, die Hangbühne am Burggymnasium sowie die WCs und Wasserzapfstelle am Hurk. 

Erstaunlich sei es hingegen, dass erst 37,3 Prozent des Projektbudgets verplant sind. Heißt: 1,317 Millionen Euro stünden noch zur Verfügung, wobei die Anträge spätestens 2020 gestellt werden müssen. Hartwig kündigte deshalb eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit an – beispielsweise im Oktober während des Apfelfestes auf dem Hof Crone. 

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