Auszeichnung für Heimatkundler

Bürgerpreis geht nach Evingsen: Friedrich-Wilhelm Klinke geehrt

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Friedrich-Wilhelm Klinke ist neuer Träger des Bürgerpreises.  

Altena – Ein Strauß Blumen und ein Restaurantgutschein, beides Gaben von Sponsoren – mehr kann und will die Stadt sich nicht leisten für den Träger ihres Bürgerpreises. Um so wichtiger ist da die Würdigung durch den Bürgermeister. Die war von tiefem Respekt und großer Anerkennung geprägt, als Dr. Andreas Hollstein Friedrich-Wilhelm Klinke auszeichnete. Er sei „absolut der Richtige“ für die 19. Ehrung dieser Art.

In der evangelischen Kirche wirkte Klinke lange als Presbyter – diesen Teil seines ehrenamtlichen Engagements streifte Hollstein nur kurz, um sich dann Klinkes Verdiensten um den Schützenverein zuzuwenden: 25 Jahre lang Zugführer im Springen, Mitglied des Ehrenrates – da kommt einiges zusammen.

Dass das Ehrenamt auch schwere Stunden bringen kann, zeigte sich 2008, als ein Musiker der norwegischen Freunde aus dem norwegischen Stor Elvdal während des Evingser Schützenfestes starb und Klinke sich neben anderen um diesen tragischen Vorfall kümmerte.

Altenaer Bürgerpreis für den Vater der Drahtrollenroute

Von 50 auf 250 kletterte die Mitgliederzahl des Evingser Heimatvereins, seit Klinke sich engagiert und sachkundig um Hurk, Drahtrollenroute, Quellenarchiv und viele andere Dinge kümmert – er wisse, dass Klinke noch einiges vorhabe, sagte der Bürgermeister und attestierte unter dem Beifall der Besucher des Neujahrsempfangs: „Du bist ein toller Typ!“ Ohne Mitstreiter sei all das nicht möglich, sagte nach Hollstein auch Klinke selbst. Beide nannten Ehefrau Margot als wichtigste Unterstützerin.

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