Landtagsabgeordneter Thorsten Schick besucht Bürgermeister

Schick: Region dürfe „nicht in ein Loch fallen“

Gingen Seite für Seite das jetzt im Rathaus vorliegende Urteil des Oberverwaltungsgerichtes Münster in Sachen Einspruch Altenas zu den Steuererhöhungen durch Sparkommissar Paul Köhler durch: Thorsten Schick MdL (CDU) und Dr. Andreas Hollstein.  Foto: Bonnekoh

Altena - Auch mit dem Auslaufen der Millionen-Euro-schweren Regionale-2013-Förderung durch das Land NRW dürfe Altena und die hiesige Region „nicht in ein Loch fallen“.

Das bekräftigte am Mittwoch, 9. Juli, in einem Gespräch der heimische Landtagsabgeordnete Thorsten Schick (CDU) mit seinem Parteifreund, Altenas Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein. Regelmäßig, mindestens zwei bis drei Mal im Jahr, komme man zusammen, um Probleme der Stadt und Region zu erläutern, „damit sich etwas verändert“.

Schick erinnerte an seinen Einsatz für den Ausbau heimischer Straßen (Dahle wurde in Angriff genommen) und legt zurzeit seinen besonderen Fokus auf die bessere Versorgung im Bereich Breitbandversorgung. „Hinter Bröselbrücken und Schlaglöchern ist das kurz- und mittelfristig ein wichtiges Thema für die heimische Industrie, der man viel Aufmerksamkeit widmen sollte.“ Nach Ansicht von Schick gibt es eben immer noch „zu viele breite Lücken auf der Datenautobahn.“

Natürlich war am Mittwoch das Wirken von Sparkommissar Paul Köhler auch ein Thema. Beide sahen sich dabei noch einmal den jetzt auch im Rathaus schriftlich vorliegenden Bescheid des Oberverwaltungsgerichtes Münster, das bekanntlich Altenas Ansinnen auf eine Fristverlängerung letztinstanzlich abgelehnt hat, an.

Hollstein sieht noch viele Aufgaben für Land und Stadt, „die wir gemeinsam angehen müssen und werden.“ Trotz der harschen Kritik aus der Burgstadt in Sachen Sparkommissar am Finanzministerium rechnet er aber nicht mit Strafsanktionen aus Düsseldorf. Sein Wunsch an Schick: Jetzt müsse man gemeinsam den Lenneradweg anpacken. Es gelte die Lücke zwischen Nachrodt, Altena und Werdohl „zügig zu schließen.“ - von Johannes Bonnekoh

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