Ali Ipek reiht sich in lange Reihe ein

Landesbester Drahtzieher kommt aus Altena

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Altena - Der beste Drahtzieher Nordrhein Westfalens kommt aus Altena! Ali Ipek, der bei der Traditionsfirma Max W. Claas an der Rahmedestraße 375 zur Fachkraft für Metallverarbeitung, Fachrichtung Draht, ausgebildet wurde, errang jetzt diesen Titel.

Dafür wurde der 20-Jährige, der gebürtig aus Menden stammt, kürzlich bereits von der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer als einer von 243 Prüfungsbesten geehrt und ausgezeichnet. Im Wettbewerb auf Landesebene schlug der 1,0-Absolvent der IHK-Prüfung weitere 48 Mitbewerber aus dem Feld. „Wir sind schon ein wenig stolz“, kommentierte das Holger Falz aus der Geschäftsführung der Firma.

Gemeinsam mit dem Tochterunternehmen, der Hermann Klincke und Sohn Drahtwerke aus der Südstraße 10, stellt die Ausbildungsfirma seit einem Jahrzehnt regelmäßig Landes- und „sogar in den vergangenen Jahren zwei Bundessieger“, stellt Falz fest. Ausbildung werde in beiden Firmen großgeschrieben. Und so werden derzeit wieder vier neue Auszubildende an den Beruf des Drahtziehers herangeführt, gibt es weitere Azubis in den Berufen Werkstoffprüfer, Fachlagerist oder Industriekaufmann.

„Wir übertragen unseren jungen Leuten früh Verantwortung, das schult“, meint Falz zum erneut herausragenden Abschneiden seines ehemaligen Azubis. Der hatte sich unter anderem am Berufskolleg für Technik (BKT) in Lüdenscheid fortgebildet und war nach dem Realschulabschluss bei Claas eingestiegen. „Hier hat man sich gut um mich gekümmert. Das Arbeitsklima stimmt und ich fühle mich wohl“, so der junge Mann. Falz: „Wir bilden bewusst für den Eigenbedarf aus und legen Wert darauf, nach bestandener Gesellenprüfung auch berufliche Perspektiven und einen langfristig sicheren Arbeitsplatz anbieten zu können.“

Ali Ipek möchte jetzt erst einmal „noch weitere Erfahrungen sammeln und Geld verdienen.“ Ob er – wie viele seiner erfolgreichen Landes- und Bundessieger-Kollegen im Unternehmen dann noch eine Meister- oder Technikerfortbildung beginnen möchte, „kann ich noch nicht sagen.“ Jetzt drückt ihm die ganze Firma noch einmal die Daumen. Der junge Mann steht, so Falz, auch vor der Teilnahme am Bundeswettbewerb der Besten der Besten.

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