Geld vom Land

Der TuS Mühlenrahmede hat viel vor

Vereinsheim TuS
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Das Vereinsheim des Tus Mühlenrahmede am Oberen Ardeyweg

Auch der TuS Mühlenrahmede hat aufgezeigt, als es um die Förderung von Sportstätten ging. Ihm gehört am Oberen Ardeyweg eine Anlage mit Ascheplatz, Beachvolleyballfeld und einem kleinen Vereinsheim. Für verschiedene Sanierungsmaßnahmen stellt das Land im Rahmen des Programms „Moderne Sportstätten 2022“ jetzt insgesamt 56 750 Euro zur Verfügung – und folgte damit dem Vorschlag des Stadtsportverbandes.

Altena - Der hatte sich in den Vereinen, die Anträge gestellt hatten, umgesehen und dem Landessportbund dann mitgeteilt, welche Maßnahme wie gefördert werden sollte. Dabei fielen einzelne Maßnahmen hinten runter, wie eine 2000 Euro teure Wildblumenwiese, die der TV Städtisch Rahmede gerne angelegt hätte. Das meiste wurde für gut befunden, wobei der Stadtsportverband den Vorgaben des Landes folgend besonderen Wert auf energetische Maßnahmen legte und auf solche, die den barrierefreien Zugang zu den Anlagen ermöglichen.

Stadtsportverband machte Vorschläge

„Bisher wurde unseren Vorschlägen ohne irgendwelche Abweichungen gefolgt“, berichtet Klaus Peter Trappe, der Vorsitzende des Stadtsportverbands. Das gilt auch für den TuS Mühlenrahmede, der Investitionen in Höhe von 66 000 Euro plant. Die einzelnen Maßnahmen werden zu 65 bis 90 Prozent gefördert.

Die höchste Förderung gibt es für die Erneuerung des Sportplatzbelags, die Umrüstung der Flutlichtanlage und der Beleuchtung im Vereinsheim auf LED, ein neues Geländer für die Terrasse des Vereinsheims und einen neuen Ballfangzaun. All das kostet zusammen 46 000 Euro. 41 400 Euro schießt das Land zu. Das entspricht 90 Prozent. 85 Prozent gibt es für das Ausbaggern eines Entwässerungsgrabens, einen barrierefreien Zugang zum Vereinsheim und ein Schutzdach im Bereich der Sanitäranlagen, was insgesamt 15 000 Euro kosten soll. Von den 4000 Euro, die die Erneuerung des Fußbodens im Vereinsheim wohl kosten wird, zahlt das Land 2600 Euro.

Landesweit 300 Millionen Euro

Über das Landesprogramm werden insgesamt 300 Millionen Euro zur Verfügung gestellt und nach einem vorher festgelegten Schlüssel auf die NRW-Kommunen verteilt. Das Geld ist ausschließlich für vereinseigene Anlagen gedacht, darf also nicht in die städtischen Sportplätze und -hallen investiert werden.

300 000 Euro fließen nach Altena, fünf Vereine haben sich um die Mittel beworben – wobei der SV Altena Gelder für zwei Anlagen beantragt hat. Neben dem TuS Mühlenrahmede haben auch der TC Hütte und der TV Städtisch Rahmede ihre Bewilligungsbescheide bereits erhalten. Der SV Altena hat einen für den Adolf-Hahn-Platz und ganz aktuell eine Zusage für die Verbesserung der Bogenschießanlage, wartet aber noch auf grünes Licht für Maßnahmen an seiner Tennisanlage hinter der Sauerlandhalle. Auch der VfB Altena hat bisher noch keinen positiven Bescheid für die beantragten Maßnahmen an seinem Vereinsheim im Reinecke-Stadion.

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