103 608 Euro Fördergeld für den Altenaer Burgberg

Der Burgberg erlaubt tolle Ausblicke. Mit Regionalemitteln sollen Aussichtspunkte wie der an der Loreley geschaffen werden.

ALTENA -  Freude bei Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein. Aus dem Mund von NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin hörte er persönlich, dass Altena im Rahmen des kommunalübergreifenden Projektes LenneSchiene mit stattlichen 103 608 Euro-Fördergeldern rechnen kann.

Verbaut werden sollen diese Mittel, die in einem 4,1 Millionen-Gesamtförderpaket für alle LenneSchienen-Kommen von Lennestadt bis Nachrodt-Wiblingwerde enthalten sind, in den Altenaer Burgberg.

Der wurde einst unter Leitung von Maximilian Friedrich Weyhe, einem ganz großen Gartenarchitekten des Klassizismus, geplant und angelegt. Vieles von dem, was Weyhe einst schuf, ist zwar noch in Ansätzen zu erkennen. „Aber es muss etwas getan werden“, sagte auf Anfrage Stadtplaner Roland Balkenhol. Die Fördermittel für Altena ruft der Kreis ab, weil die Gesamtausgaben rund um die westliche Burgberg-Sanierung 129 511 Euro betragen und Altena als Haushaltssicherungsgemeinde keine Eigenmittel hätte aufbringen können. Da sprang der Kreis ein. Die Burg ist bekanntlich Kreisbesitz. Neben einer „qualifzierten Neuherrichtung“ des Aussichtspunktes Loreley vor der Burg soll es einen noch neu zu gestaltenden Aussichtspunkt im Westhang geben. Mit den Planungen beauftragt ist ein Garten-Architekturbüro aus Lüdenscheid.

Von den jetzt zu erwartenden Landesmitteln werden aber auch spezielle Hinweis-Schilder der durch Altena führenden LenneRoute, so genannte Lennestünne (althochdeutsch für Stange, Stiel), angeschafft. Sie weisen auf besondere Punkte in der Stadt hin. Einer wird am Bahnhof (Lennepark) stehen, ein weiterer in der Nähe des Stortel. Weitere „Stünne“, die es als Winkel in drei Farben gibt, werden entlang des Flussverlaufs stehen. „Damit Altenaer Gäste nicht achtlos an Schönheiten vorgehen“, so Roland Balkenhol.

von Johannes Bonnekoh

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