Lagerverkauf rentiert sich nicht in Altena

Tonellis schließen am 31. Dezember

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Bettina und Mike Tonelli mit der markanten Kuh Gisela, die das Markenzeichen des Geschäfts war.

Altena - Bettina und Mike Tonelli schließen ihren Lagerverkauf in der Innenstadt zum 31. Dezember. Das Geschäft, in dem es Kühl- und Tiefkühlprodukte und weitere Lebensmittel zu günstigen Preisen gibt, trägt sich in Altena nicht. Das Altenaer Ehepaar zieht die Reißleine.

 „Wir wollten den Leuten in unserer Heimatstadt gerne ein Lebensmittelangebot in der Innenstadt vorhalten, aber es wurde nicht in dem Maße angenommen, das notwendig wäre, um das Geschäft zu unterhalten.“ Zwei Jahre lang hatten sich Tonellis in Hemer mit identischen Ladenkonzept gut gehalten.

„Das Einkaufsverhalten dort war aber ein ganz anderes. Die Kunden konnten mit dem Wagen vorfahren und haben palettenweise die Angebote herausgetragen. Hier in der Altenaer Innenstadt wurde das Geschäft zwar frequentiert, aber es wurden viel kleinere Mengen gekauft. Dass hier keine Parkplätze vorm Haus sind, hat sich bemerkbar gemacht“, erklärt Bettina Tonelli. Hinzu kommt, dass es seitens des Lieferanten ein Werbeverbot für die Warenangebote gibt.

Weil die Überschussprodukte oder Waren mit kleinen Produktionsfehlern namhafter Firmen auch in den regionalen Supermärkten in den Regalen stehen, dürfen Lagerverkäufer sie nicht anpreisen. Bettina Tonelli öffnet noch bis 13 Uhr am 31. Dezember. Bis dahin will sie den Warenbestand abverkaufen und anschließend auch die Ladeneinrichtung. Der Bestand aus dem Büchertausch-Regal kann kostenlos abgeholt werden. „Und dann gehe ich auf Jobsuche“, erklärt die Altenaerin. Zuversichtlich sind sie und Ehemann Mike geblieben.

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