Kurioser Unfall am Mittwochabend in Altena

Radlader des THW kippt um: Schaufel bohrt sich in BMW-Front

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[Update: 15.52 Uhr] Altena - Zu einem kuriosen Unfall, der auch böse hätte enden können, ist es am Mittwochabend an der Lenneuferstraße gekommen. Ein Radlader des Technischen Hilfswerks ist umgestürzt und mit der Schaufel auf die Front eines dort geparkten BMW gekracht.

Sowohl der Pkw, der in einer Parkbox an der oberen Lenneterrasse abgestellt war, also auch der Radlader des THW mussten nach dem Unfall mit schweren Schäden abtransportiert werden. Zum Wiederaufrichten des Radladers musste ein Kran des Technischen Hilfswerks hinzugerufen werden. 

Der Unfall ereignete sich gegen 18.45 Uhr am Mittwochabend. Der Sachschaden beläuft sich nach Angaben der Polizei auf rund 7000 Euro. Über die Ursache war am Donnerstag nichts in Erfahrung zu bringen. Im Polizeibericht heißt es dazu: „Bisher unklärbare Gründe.“ 

Zum Hintergrund des THW-Einsatzes: Ziel war die Bergung eines ausgehöhlten Baumstammes aus der Lenne. Den hatte das THW erst Ende Mai als besonders interessantes Geranienbeet auf Höhe der oberen Terrasse in der Lenne verankert. Der Baum sollte neu bepflanzt werden. 

Und so war die Idee entstanden: Ursprünglich wollte das Technische Hilfswerk nur ein bisschen mehr Licht auf sein Gelände in der Brachtenbeck fallen lassen und fällte deshalb einen Baum. Aus dem wurde dann das blumige Kunstwerk, das seither die Lenne zierte. 

Rückblende: Zaungäste zückten die Smartphones für diverse Fotos, als der Radlader am 27. Mai das außergewöhnliche Geranienbeet aufnahm und über das Geländer in die Lenne hob. Vorsichtig senkt er es ab, die THW-Mitarbeiter zogen ihre Stiefel aus und stiegen ins Wasser, um die Befestigungsgurte zu lösen. 

Ein bisschen wurde der Baumstamm samt seinem Gerüst noch zur Flussmitte geschoben. Schließlich hatte er seinen Platz, der wohl außergewöhnlichste Geranienkasten an der Lenne. Gesponsert hatte das Projekt die Altenaer Baugesellschaft mit 400 Litern Erde. 

Für vermehrte Aufmerksamkeit sorgte die Beet-Installation dann noch einmal einige Wochen später. Eine Ente hatte sich in der „schwimmenden Blumeninsel“ niedergelassen und fraß nicht nur die Geranien ab, sondern ging offenbar auch ihrem Brutgeschäft nach.

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