Zweite Auflage für das Projekt geplant

Künstler der "Atelierroute" steuern Burg Holtzbrinck an

+
Margrit Schneider gehörte zu den Künstlerinnen, die während der Atelierroute eine Ausstellungsgelegenheit in der Innenstadt bekamen.

Altena - Nach der erfolgreichen Premiere des Projekts „Atelierroute“ haben sich die teilnehmenden Künstler zu einer Rückschau getroffen. Alle sind sich einig, dass die temporäre Kunstmeile in diesem Jahr fortgesetzt werden soll. Weitere Aktionen sollen darüber hinaus folgen.

Regen hat den Kunstfreunden nichts ausgemacht. Sie flanierten am Weihnachtsmarkt-Samstag von Ausstellungsort zu Ausstellungsort, um mit den Altenaer Künstlern ins Gespräch zu kommen und sich deren Werke anzusehen. „Das hat uns bestärkt und uns Auftrieb gegeben“, resümiert Christof Schulz alias Antek. 

Deshalb ist für alle beteiligten Künstler klar: „Wir machen es wieder! Und auch wieder am Weihnachtsmarkt-Wochenende.“ Klaus Storch, Antek, Ülle Buschmann, Inge Voss, Margrit Schneider, Loïc Devaux und Arjen Cornelis Baaijens würden für die zweite Auflage gerne weitere Künstler mit ins Boot holen. „Es verbirgt sich bestimmt noch ein großer Kunstschatz in der Stadt, der gehoben werden will“, beschreibt Antek. Eine weitere Maßnahme, um heimische Kreative bekannt zu machen, wäre eine „Artothek“ nach Letmather Vorbild. 

Rückenwind von einem Kunstförderverein

„Da kommen an einem Tag mehrere Künstler an einem Tag in einem größeren Ausstellungsraum zusammen, um eine Galerie einzurichten, zu malen und Kunst zu verkaufen. Das würden wir gerne auch in Altena machen und unser erklärtes Ziel ist die Burg Holtzbrinck, wenn der Umbau dort abgeschlossen ist. Ich werde den Kulturring-Geschäftsführer Wolfgang Noack deshalb kontaktieren.“ 

Rückenwind von einem Kunstförderverein gibt es schon für die Atelierrouten-Künstler: Die Werkstatt, die mit Loïc Devaux ihren Stipendiaten ins Rennen geschickt hatte, stellt ihr Konto zur Verfügung. „Wenn uns Sponsoren unterstützen möchten, können sie unter Angabe des Stichworts „Atelierroute“ Geld überweisen. Ansprechpartner ist Kassierer Roland Balkenhol“, erklärt Antek. 

"Fußläufige Erreichbarkeit der Ausstellungsorte war ein Pluspunkt"

Der Sponsor zum Druck der Einladungskarten für die nächste Runde ist bereits gefunden. Kunstfreunde können gerne Wünsche äußern, Tipps und Feedback geben. „Wenn Bürger zündende Ideen haben, wie Kunst und Menschen in der Innenstadt zusammenkommen können, nehmen wir das gerne an“, ergänzt Antek. „Gut angekommen ist die Atelierroute 2018 auch deshalb, weil mit ihr temporär Leerstände weniger sichtbar waren. Insbesondere ältere Besucher der Ateliers haben das gelobt. Auch die fußläufige Erreichbarkeit der Ausstellungsorte war ein Pluspunkt für uns. Und was noch toll ist: Ein paar der Kunstwerke sind ja immer noch in der Stadt zu sehen. Wenn sich Immobilienbesitzer dazu durchringen, ihre Schaufenster noch ein wenig länger zur Verfügung zu stellen, ist das natürlich großartig.“ 

Dass der Mehrwert für die Innenstadt gesehen wird, wenn kreative Menschen sich ihr annehmen, hat allen Künstlern gutgetan. „Wir haben so viele schöne Gespräche geführt am 8. Dezember. Es sollen noch viel mehr werden!“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare