Die "Kunst" des schönen Schreibens

Die Feder muss schwingen. Foto: RIedl

Altena - „Ich bräuchte mal Hilfe. Ich bleibe beim B immer im Papier stecken“, richtete eine Kursteilnehmerin am Samstag. 22. März, einen fragenden Blick an Ursula Buschmann. Die diplomierte Kunstmalerin unterrichtete an diesem Tag acht Frauen in der „Kunst des schönen Schreibens“– der Kalligraphie.

Von Susanne Riedl

Der Umgang mit Pinsel und Feder geht erstmal nicht ganz so leicht von der Hand, wie die Teilnehmerinnen erfahren mussten. Um die benötigte Leichtigkeit beim Führen des Schreibwerkzeugs zu erreichen, können Schwungübungen mit der Feder hilfreich sein, gab Ursula Buschmann den entscheidenden Hinweis.

„Wenn’s spritzt und klackert macht das nichts. Versuchen Sie, vom Alltag weg zu kommen, spielen Sie mit den Sachen“, animierte die Kunstmalerin die Gruppe, dem Inneren freien Lauf zu lassen.

Und tatsächlich – ist das Eis erstmal gebrochen, schreibt es sich wie von selbst. Mit dem ABC der Englischschrift – der Anglaise – kamen die Frauen nach und nach immer besser zurecht. Die Schnörkel, Auf- und Abstriche gewannen zunehmend an Schwung und Persönlichkeit.

„Wir sind heute nicht hier, um Normen zu finden, sondern um Individualität zu schaffen“, sagte Ursula Buschmann, die weiß, wodurch eine kalligraphierte Karte oder ein kalligraphiertes Bild zu einem ganz besonderen Geschenk für einen lieben Menschen wird. Das Basiswissen dafür haben sich die acht Frauen jedenfalls erarbeitet.

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