Kunst zum 150. Freundschaftsjubiläum

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Ein burgähnliches Kunstwerk aus Teeschalen ist eines von Naomi Akimotos Objekten, das in der Stadtgalerie zu sehen ist. Die oberste Schale mit „Blut“ soll an die Kämpfe im Mittelalter - sowohl in Deutschland als auch in Japan - erinnern. ▪

ALTENA ▪ Naomi Akimoto möchte mit ihrer Ausstellung „An einer Burg“ einen bescheidenen Beitrag zum diesjährigen Jubiläum der 150-jährigen Freundschaft zwischen Deutschland und Japan liefern.

Dr. Susanne Conzen, Vorsitzende der Stadtgalerie, lud am Donnerstagabend zur Ausstellungseröffnung im Haus Köster Emden dazu ein, Japans Kunst und Kultur kennen zu lernen.

Die 1967 in Japan geborene Künstlerin studierte in den Jahren 1997 bis 2003 an der Düsseldorfer Kunstakademie. Mit den Materialien Keramik und Porzellan arbeitet Naomi Akimoto nach alter japanischer Tradition, erklärte Susanne Conzen. Beispielsweise arrangiert die Künstlerin einzelne Teeschalen so zu einem großen Gesamtobjekt, dass sie mit ihrer ursprünglichen Form zwar nichts mehr gemein haben, dafür aber zu einem neuen eigentümlichen Gegenstand werden, wie zum Beispiel die pagodenähnlichen Türme in einem der Ausstellungsräume.

„Sie hat schon viel gemacht“, weiß Susanne Conzen. „Ihre Ausstellungen sind sehr vielfältig.“ Naomi Akimoto arbeitet gerne in der Natur, ihre Kunst kreist um das Thema „Wachsen, Leben, Veränderung, Vergehen“. Beim Betrachten des Bilds der Chromosomen, beschrieb Susanne Conzen ihre Gedanken: Hier sei die Kraft, das Potential, was in Chromosomen steckt bildhaft geworden. ▪ sr

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