Kulturring-Jahreshauptversammlung mit Kompakt-Ausblick auf 2019

Sternstunde für Jazzfans und stabile Eintrittspreise

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Geschäftsführer Wolfgang Noack, Vorsitzender Dr. Andreas Hollstein und Kassenwart Michael Slatosch (v.l.) wurden von den Kulturring-Mitgliedern im Amt bestätigt .

Altena - Die Quiggs bekommen Verstärkung im Folk-Sektor des Kulturrings. Für 2019, so kündigte Geschäftsführer Wolfgang Noack an, wird es eine weitere Gruppe geben, die diese in Altena beliebte Musikrichtung anbieten kann. Zudem werden die Jazz-Fans in einen Genuss der Extra-Klasse kommen:

 Mit Nils Wülker sei ein Top-Trompeter der Szene gebucht worden, verriet Noack in seinem Kompakt-Ausblick für die Teilnehmer der Kulturring-Jahreshauptversammlung. Das komplette Programm wird in wenigen Tagen beim Weihnachtsmarkt erhältlich sein, wo Freunde guter Unterhaltung auch gleich ihre Abonnements abschließen oder als Weihnachtsgeschenk erwerben können.

„Konzeptionell sind wir an vielen Stellen im Umbruch“, erklärte Noack. Umfangreich werde an einem veränderten Mittelalterfest gearbeitet. Die Neustrukturierung des Hobbits hat bereits begonnen. Der Vereinsvorstand und die Beisitzer sind fest entschlossen, die neuen Möglichkeiten, die der Umbau der Burg Holtzbrinck bietet, zu nutzen. „Wir können die Burg künftig an drei Orten gleichzeitig nutzen und bespielen, ohne dass sich dabei die einzelnen Veranstaltungen in die Quere kommen.“

 Das Geschäftsjahr 2017 war ein außergewöhnliches, wie auch der Kassenbericht zeigte: 67 000 Euro Einnahmen hatten 88 000 Euro Ausgaben gegenüber gestanden, was insbesondere den Feierlichkeiten zum Stadtjubiläum geschuldet war.

„Auf dem Zahnfleisch müssen wir deshalb aber nicht gehen. Wir haben ein Polster, um das aufzufangen“, berichtete Kassierer Michael Slatosch. Seine Arbeit war von den Kassenprüfern für gut befunden worden, der Antrag auf Vorstandsentlastung wurde einstimmig angenommen. Dr. Andreas Hollstein (Vorsitzender), Ulrich Frenschkowski (zweiter Vorsitzender), Michael Slatosch (Kassierer) und Geschäftsführer Wolfgang Noack wurden einstimmig wiedergewählt, ebenso wie sämtliche Beisitzer, die sich in der Programmgestaltung einbringen. Neu in diesem Gremium ist Frank Waßmuth. „Darüber hinaus sind wir für jede Anregung dankbar. Wenn jemand mal einen tollen Künstler gesehen hat, den wir einladen könnten, dann sprechen Sie uns bitte an!“, bat Dr. Andreas Hollstein die Mitglieder.

2017 hatten 2700 Gäste die Kulturring-Veranstaltungen besucht. Ein Plus, das auch dem besucherstarken Auftritt des Musikkorps der Luftwaffe geschuldet war. Wolfgang Noack ist zuversichtlich, den positiven Trend halten zu können. „Unsere Eigenmarken wie Jazz um Elf und der Garten der Geschichte sind insbesondere auf der Lenneschiene einzigartig und konkurrenzlos. Da ist noch was rauszuholen.“ An den Eintrittspreisen will der Kulturring nicht rütteln. „Wir buchen lieber mal einen teuren Künstler weniger, als unsere Zuschauer zu belasten“, so Noack. Mitglieder, aktuell sind es 456, können zudem von vergünstigten Tickets profitieren.

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