Stadtansichten: Kulturring veröffentlicht Kalender

Etwa aus Höhe des ehemaligen Güterbahnhofs enstand diese Aufnahme des Westfälischen Hofs und der damaligen großen Brücke. Rechts neben dem Kalendarium ist ein QR-Code.

ALTENA ▪ Erstmals hat der Kulturring einen Kalender mit historischen Stadtansichten auf den Markt gebracht. Sie stammen aus dem mit alten Fotos gut sortierten Stadtarchiv. Bei der Auswahl wurde darauf geachtet, eher unbekannte Ausnahmen auszuwählen.

Winter, Baltruschat, Hesse – fast endlos lässt sich die Liste derjenigen fortsetzen, die (durchaus mit hohem Anspruch) Altenas Entwicklung über Jahrzehnte hinweg fotografisch dokumentiert haben. Dementsprechend reichhaltig ist das Material, das vor allem in der Nachkriegszeit im Stadtarchiv zusammengetragen worden ist. Bei solchen Projekten sei es natürlich auch hilfreich, dass Altena seit vielen Jahren über ein gut sortiertes und gepflegtes Archiv verfüge, sagte Kulturring-Geschäftsführerin Barbara Langos am Dienstag bei der Vorstellung des Kalenders.

Der zeigt zwar alte Bilder, geht aber ansonsten mit der Zeit: Neben jedem Bild findet man einen so genannten QR-Code. Den kann man mit seinem Smartphone einscannen und erhält so eine aktuelle, aus (etwa) dem gleichen Blickwinkel gemachte Aufnahme. Darum hat sich die Werbeagentur Pfiffikus gekümmert, sie dokumentierte so den Wandel des Stadtbildes. „Uns geht es auch darum zu zeigen, dass sich Altena an vielen Stellen positiv entwickelt hat“, sagte Langos gestern.

Auf die Idee mit dem Kalender kam sie, als ihr immer wieder Anfragen von Verlagen auf den Schreibtisch flatterten, erzählte die Kulturring-Chefin. Es gebe Unternehmen, die sich darauf spezialisiert hätten, von den Kommunen alte Fotos zu erbitten und sie für Kalender zu verwenden. „Da haben wir uns gedacht, das wir das auch selber können“, sagt Langos zur Entstehungsgeschichte des Kalenders.

Herausgekommen ist ein Werk, das die Herzen all jener höher schlagen lassen wird, die sich mit dem alten und dem neuen Altena identifizieren können. 1000 Exemplare hat Barbara Langos drucken lassen, verkauft werden sie in der Buchhandlung Katerlöh und in der Geschäftsstelle des Kulturrings (Tel. 02352/209 346). Dort können sich auch Firmen melden, die – zum Beispiel als Werbegeschenk – eine größere Anzahl erwerben wollen. ▪ Von Thomas Bender

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare