Qualitätsvolle Arbeiten machen es Jury nicht leicht

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Unter der Leitung von Maidi Langebartels gab der Chor Intermezzo der Verleihung einen festlichen Rahmen. ▪

ALTENA ▪ Barbara Langos sprach von „sehr qualitätsvollen Arbeiten“, die die heimischen Künstler wieder einmal der Hobbit-Jury präsentiert hatten. In Vertretung für Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein überreichte die Geschäftsführerin des Kulturring Altena am Donnerstagabend den diesjährigen Gewinnern des Hobby-Kunstpreises ihre Urkunden.

Den feierlichen Rahmen in der Stadtbücherei bereicherte zum mittlerweile sechsten Mal der Chor Intermezzo unter der Leitung von Maidi Langebartels.

24 Freizeit-Künstler – darunter sieben Männer – hatten in 2012 den Entschluss gefasst, ihre Kreativität bewerten zu lassen. Barbara Langos bedauerte, dass nur zwei Kunsthandwerker ihre Arbeiten eingereicht hatten. Alle übrigen Teilnehmer wollten sich der Herausforderung in der Kategorie Malerei stellen. Wie schwer es für die Jury war, die Arbeiten zu bewerten, zeigen die Zahlen, so Barbara Langos. Die Platzierungen trennen oft nur wenige Punkte.

Nach Meinung der Jury reichte Ute Schulte mit ihrer Klöppelarbeit das Beste in der Kategorie „Kunsthandwerk“ ein. Die Lüdenscheiderin wurde bereits schon mehrfach beim Hobbit ausgezeichnet. Regelmäßiger Hobbit-Teilnehmer Roland Höhnke aus Altena folgt ihr mit seiner „Blume für Julia“ - eine Schnitzarbeit aus Eichenholz - auf dem 2. Platz.

Die ersten beiden Plätze in der Kategorie „Malerei“ gehen in diesem Jahr in die Nachbarstadt Neuenrade. Mit nur einem Punkt Vorsprung sicherte sich Maja Diedrich-Kummetz mit ihrem Aquarell „Am Strand“ das Siegertreppchen vor Ilka Jentges-Weyres, die ebenfalls ein Aquarell-Bild „Weg des Wassers“ eingereicht hatte. Über den dritten Platz freute sich Sigrid Mischnick aus Altena, die ihr Werk aus Pastellkreide „Träume“ getitelt hatte. Marianne Wallers „Landschaft“ (Aquarell) brachte der Plettenbergerin den vierten Platz ein vor den beiden Altenaerinnen Ute Nüsken mit „Wildkatze“ (Acryl) und Ursula Aßmann mit „Kein schöner Land...“ (Aquarell). Auch hier war die Entscheidung knapp - die Plätze vier bis sechs trennte je nur ein Punkt.

Zur Hobbit-Tradition gehört stets die Wahl eines Publikumpreises, der mit 100 Euro dotiert ist. Die „Wildkatze“ von Ute Nüsken hatten es in der Gunst der Gäste am Donnerstagabend ganz nach oben geschafft. Allerdings konnte die Preisträgerin am Verleihungsabend nicht anwesend sein und erfuhr erst nachträglich von ihrem Gewinn. ▪ Susanne Riedl

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