Zuwachs von 150 Prozent

98.000 Gäste kamen bis August auf die Burg Altena

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Auf der Burg herrscht seit dem Frühjahr deutlich mehr Betrieb als in vergangenen Jahren.

Altena - Der Erlebnisaufzug zur Burg kennt Berg- und Talfahrt, die Besucherzahlen der alten Festungsanlage offenbar derzeit nicht mehr: Sie bewegen sich nur in eine Richtung, kräftig nach oben.

Das ist das Fazit aus Berichten, die dem Kulturausschuss des Märkischen Kreises am Dienstagabend bei einer Sitzung an der Bismarckstraße vorgelegt wurden.

Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper und Museumsleiter Stephan Sensen berichteten über jüngste Entwicklungen. So hatte es zwischen Januar und August 2013 insgesamt 39 000 Besucher gegeben, im gleichen Zeitraum dieses Jahres aber kamen 98 000 Gäste. „Das ist ein Zuwachs von 150 Prozent“, bilanzierte Sensen. Ganz klar zeigten sich dabei die Effekte des Burgaufzugs und eine vermehrte Werbung um Bustouristik.

„Wir sehen verstärkt die Generation 60 plus auf der Burg“, sagte Stephan Sensen. Zudem hätten die Angebote auf der Wulfsegge – und auch im Drahtmuseum – zweifellos von einer überdurchschnittlichen Medienpräsenz von Altena und der Burg profitiert. Das hänge mit der Eröffnung des Aufzugs zusammen, aber auch mit dem 100-jährigen Jubiläum der ersten ständigen Jugendherberge.

Anfängliche Befürchtungen, dass das Drahtmuseum durch das Leuchtturmprojekt Aufzug „abgehängt“ werden, haben sich im Übrigen nicht bestätigt. Dort kletterten die Besucherzahlen zwischen Januar und August auf 12000. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 9700.

Als sehr effektiv wertete die Kreisdirektorin die ergänzende Arbeit des Kulturdienstleisters CAB, der die Bemühungen um mehr Publikum noch bis zum Jahresende unterstützt. Es seien „bisher unerreichte Besucherschichten“ erschlossen worden. - Von Thomas Keim

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