Künstler Antek lädt zur Vier-Wände-Ausstellung

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Künstler Antek, alias Christoph Schulz, hat das Kircheninventar zur Ausstellungsfläche erklärt. In dem entwidmeten Haus war er sehr kreativ und lädt am 18. und 19. Oktober zur Vier-Wände-Ausstellung.

Altena -  Mit seiner Vier-Wände-Ausstellung am 18. und 19. Oktober schließt Künstler Antek seine Schaffensperiode in der entwidmeten reformierten Kirche ab. Für ihn hat sich das Arbeiten an diesem inspirierenden Ort gelohnt.

Von Ina Hornemann

Antek dankt dem Presbyterium der evangelischen Kirchengemeinde herzlich für die gute Zusammenarbeit und lädt sowohl sie, als auch alle anderen Kunstfreunde herzlich zur Bilderpräsentation ein.

So ruhig, wie Antek es sich vorgestellt hatte, war es in seinem Interims-Atelier nicht: „Ich habe viel Besuch empfangen während der Zeit, in der ich hier gearbeitet habe.“ Gern hätte er sich einfach beim Malen beobachten lassen - aber die Gäste haben mich dann ausgefragt. Dafür unterbricht man seine Arbeit ja gern“, erklärt er.

Geschafft hat er trotzdem viel: Wie er es sich vorgenommen hatte, ist ein neuer Zyklus von „Menschen der Region“ entstanden. Anteks berühmte Köpfe spiegeln wie gewohnt immer ein bisschen vom Künstler selbst, als auch der Menschen wieder, die ihn umgeben. Sie stehen als stille Beobachter in den Kirchenbänken. „Aber ich habe auch viel Lustiges und Buntes gemalt. Kühe, Katzen, Hühner und ein Schweinchen.“ Zu sehen sind sie auch in Form von Postkarten und Kunstdrucken - „die platzsparende Variante.“

Stilistisch ist sich der Künstler treu geblieben: Starke Farben und große Formate haben Antek bekannt gemacht. „Ich habe meine Art zu malen auch mal experimentell mit Pablo Picasso und Frida Kahlo vermischt. Ich bin gespannt, wie das beim Publikum ankommt.“

Antek öffnet sowohl die Kirche, als auch sein Atelier in der Kirchstraße 30 am Samstag, 18. Oktober von 17 bis 21 Uhr und am Sonntag, 19. Oktober, von 11 bis 19 Uhr. Für beide Standorte hat er Aufsichtspersonal organisiert, damit auch er selbst zwischen beiden Gebäuden pendeln kann. Am Samstag kommt auch der Wiblingwerder Gitarrist Charlie Dunkel mit Freunden vorbei, um die Ausstellung musikalisch zu untermalen.

Antek ist mit seinem Kirchen-Projekt durchweg zufrieden. „Das Gebäude hat mich nicht nur inspiriert. Es ist auch wieder ins Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt, was ich sehr gut finde.“

Viele Menschen möchte der Künstler begrüßen, um über Kunst und Ausstellungsort ins Gespräch zu kommen. Snacks und ein Gläschen Sekt reicht der Gastgeber dazu. Nach der Ausstellung gibt Antek den Kirchen-Schlüssel wieder zurück und will sich bis Jahresende der Vollendung von Auftragsarbeiten widmen. Im Januar wird eine neue Schaffensperiode für die nächste Vier-Wände-Ausstellung beginnen. Ein geplanter Urlaub im Frühjahr auf Helgoland soll ein neuer Inspirationsquell werden. „Ich sehe mich dann schon Fische malen in allen Variationen“, erklärt er lachend. Diese Ergebnisse gibts es dann nächstes Jahr zu sehen.

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