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Kuchen geht immer: Schüler verkaufen Leckereien für die Ukraine

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Von: Jona Wiechowski

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Rotary-Präsident Ingo Wöste (re.) und Club-Sekretär Volker Kluczka (li.) dankten der 8a des Burggymnasiums für ihre Spende über 1500 Euro, die sie mit Kuchenverkauf erwirtschaftet haben. Die Rotarier kümmerten sich darum, dass das Geld in Form von Hilfsgütern in die Ukraine kam.
Rotary-Präsident Ingo Wöste (re.) und Club-Sekretär Volker Kluczka (li.) dankten der 8a des Burggymnasiums für ihre Spende über 1500 Euro, die sie mit Kuchenverkauf erwirtschaftet haben. Die Rotarier kümmerten sich darum, dass das Geld in Form von Hilfsgütern in die Ukraine kam. © Wiechowski, Jona

Kuchen geht immer – über diese Tatsache freuten sich jetzt ganz besonders die Schüler der 8a am Burggymnasium Altena (BGA). Denn sie verkauften die Leckerein an ihre Mitschüler und Lehrer.

Altena – 1500 Euro kamen auf diese Weise zusammen. Gemeinsam mit dem Rotary Club Altena-Werdohl-Plettenberg kauften sie davon Hilfsgüter, die vor ein paar Wochen in die Ukraine geliefert worden sind.

Die Idee, in der Ukraine zu helfen, hatten die Schüler selbst, wie Musiklehrerin Eva Sickinger erzählte. Sie backten Kuchen, brachten diesen mit und organisierten den Verkauf. Was sie besonders freute: Vor allem im Lehrerzimmer fand der reißenden Absatz. Groß war die Freude auch über die vielen großzügigen Spenden der Lehrer.

Die Summe von 1500 Euro könne sich sehen lassen, waren sich Rotary-Präsident Ingo Wöste und Club-Sekretär Volker Kluczka einig. Die beiden kamen zu den Schülern, um ihnen zu persönlich zu danken – und auch um zu zeigen, was mit ihrer Spende passiert ist.

Berichten konnten sie da auch, dass die Einnahmen aus dem Kuchenverkauf der Schüler Teil einer noch viel größeren Spende geworden waren. Insgesamt sendeten die Mitglieder eine Hilfslieferung mit Medikamenten, Babynahrung, Windeln und mehr im Wert von gut 15 000 Euro in die Ukraine. Genauer: Zum Rotary Club Ternopil City in der Nähe von Lemberg. „Der kümmert sich vor Ort um die weitere Verteilung“, berichtete Wöste, während Kluczka auf dem Beamer die Lage des Ortes zeigte. Die Rotarier hatten sich erkundigt, wie die Menschen im Kriegsgebiet zielgerichtet unterstützt werden könnten – per Zoom-Meeting sei man dann ins Gespräch gekommen, so Wöste.

Auf den ersten Blick mögen die 1500 Euro nur einen kleinen Teil ausmachen. Hans-Ulrich Holtkemper, Schulleiter des BGA, betonte aber: „Euer Beitrag ist deutlich höher anzusiedeln als einzelne Spenden, die da eingelaufen sind.“ Er dankte den Schülern für das Engagement. Die Rotary-Club-Mitglieder machten in diesem Zusammenhang auf die Facebook-Posts des Ternopil-Clubs aufmerksam, in denen die Ukrainer ihren Dank explizit an die Klasse 8a am BGA richten.

Volker Kluczka zeigte mit Bildern, was mit dem Geld der Gymnasiasten alles möglich geworden ist – unter anderem floss es in die Anschaffung von hunderten Teddybären. Die werden nun in einem Krankenhaus in Deutschland an schwer verletzte ukrainische Kinder verschenkt.

Der nächste Transport ist schon längst geplant, wieder soll es in die Nähe von Lemberg gehen. Diesmal ist mit 20 000 Euro sogar eine noch größere Lieferung geplant, wie die beiden Rotary-Vertreter erklärten. Dann sollen nur Medikamente rübergebracht werden – aufgrund dessen, dass einige davon stetig gekühlt werden müssten, noch einmal eine größere Herausforderung.

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