Vorerst letzte lebendige Krippe beim Winterspektakel auf Burg Altena

Burg-Spektakulum kommt bei Besuchern an

Das Publikum ließ sich gern verzaubern von den künstlerischen Darbietungen. Jonglage, Feuerkunst und Zauberei wechselten sich mit Musikdarbietungen aus verschiedenen Epochen und Ländern ab. Foto: Hornemann

Altena - Aradia und Rübezahl haben in den vergangenen Jahren immer wieder verzückte Blicke von Groß und Klein auf sich gezogen. Die beiden Esel, Stars der lebendigen Krippe auf dem unteren Burghof, machen aber demnächst Weihnachtsmarkt-Pause: Ihr Auftritt am Wochenende des 28. und 29. November war der vorerst letzte beim Winterspektakel.

„Wir gönnen uns eine Pause“, erklärten Michael, Ylva und Ingo von der Hückeswagener Hofgemeinschaft „Lebendige Inklusion“. Zu sehen und zu erleben wird es trotzdem weiterhin viel geben beim alljährlichen Weihnachtsmarkt auf Burg Altena: Allein die Vielfalt an Kunsthandwerk ließ den Burg- und Museumsbesuch zum Erlebnis werden. Dabei zeigte sich deutlich, dass es nicht nur die neusten Technologien sind, die das junge Volk beim Spielen begeistern: Holzspielzeug und Kalligrafiefedern wussten ebenso zu beeindrucken.

Viel Spaß hatten die Familien auch beim ritterlichen Fotoshooting im Kettenhemd und beim erlebnispädagogischen Angebot im Burgmuseum, dem Seifenfilzen. Lederkünstler Andreas Blumenthal hatte sich zu den Ausstellern im alten Speisesaal der Jugendherberge gesellt und weitere heimische Aussteller wie Sandra Heisler, Astrid Spöth und Bernadette Ebisch bereicherten das Verkaufsangebot in den Museumsräumen mit Textilien, Adventsgestecken und leckeren hausgemachten Spezialitäten.

Weihnachtsmarkt mit Mittelalter-Flair

Kinder genossen es, sich im Burghof am Schminkstand in zauberhafte Wesen zu verwandeln oder Kerzen selbst herzustellen. Imkereiprodukte, Schmuck, Kleidung, Accessoires und Leckereien vom Grill lockten ins Freie, wo ein wechselndes Kulturprogramm für gute Unterhaltung sorgte. Am Freitag hatten „WirrWahr“ den musikalischen Auftakt gemacht, am Samstag hatten „Amulett“ und „Triskilian“ die Bühne betreten. Am Sonntag gab’s ein Wiedersehen mit Jan Rolph von Heidweiler und Helene von Holzerode.

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