Neues Zentrum für Retter: Das ist der Zeitplan

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Der Bagger steht bereit für den neubau auf Rosmart. Am Montag geht's los.

Altena – Montag geht es los mit den Bauarbeiten für das neue Brandschutz- und Rettungsdienstzentrum auf Rosmart. Dort sollen alle Retter aus dem Kreis ein neues Zuhause finden - und das recht bald. 

Das neue Zuhause für Feuerwehr und Rettungsdienst im Märkischen Kreis entsteht auf den Höhen von Rosmart auf Altenaer Boden. An der Richard Schirrmannstraße 8 bis 10 erfolgte der Spatenstich für das Brandschutz- und Rettungsdienstzentrum. „Es war ein weiter Weg bis hierher – aber jetzt geht es endlich los“, begrüßte Landrat Thomas Gemke den Kreisbrandmeister, Vertreter des Planungs- und Generalunternehmens, der Kreisverwaltung sowie die Mitglieder des Bau- und Straßenausschusses des Kreises am Baufeld. 

„Demnächst ist alles unter einem Dach. Hauptamt und Ehrenamt haben ein neues Zuhause für die Aus- und Weiterbildung. Damit stärken wir die Feuerwehrarbeit, den Rettungsdienst und deren Ausbildung“, fügte der CDU-Politiker an. 

22 Millionen Euro Baukosten

Den Neubau, zu dem auch ein zentraler Krankentransport-Wagenstandort, die Kreisleitstelle der Wehr und die Verwaltung des Rettungsdienstes gehören, lässt sich der Kreis 22 Millionen Euro kosten. In zwei Jahren, im April 2021, soll alles fertig sein.

So steht es im Vertrag mit der Firma Hundhausen aus Siegen, die als Generalunternehmer fungiert. In Richtung Feuerwehr fügte Gemke an, dass durch die neuen Innen- und Außenübungsmöglichkeiten die eine oder andere Lehrgangsfahrt zur Feuerwehrakademie in Münster künftig entfallen könne. 

"Wir können uns nicht leisten, nicht zu bauen"

Kreisbrandmeister Michael Kling dankte allen Beteiligten im Namen von mehr als 3000 Einsatzkräften im Märkischen Kreis. Mit Hinweis auf die Baukosten sagte er: „Wir können es uns nicht leisten, es nicht zu bauen.“ Das Gelände und die Gebäude seien Mosaiksteine „in der Bewältigung der anspruchsvollen Aufgabe, auch weiterhin hauptamtliche und ehrenamtliche Einsatzkräfte für den Schutz der Bürger zu gewinnen und zu motivieren“. 

Der Feuerwehrchef schwärmte: „In bis zu sechs Schulungsräumen, auf einer Außen-Übungsfläche von mehr als 1500 Quadratmetern und einer Übungshalle mit mehr als 1000 Quadratmetern, können wir endlich Einsatzszenarien realitätsnah darstellen und üben, wie es der Arbeitsalltag auf der Straße verlangt.“ Er freute sich über „die konstruktiven Kompromisse, die Feuerwehr und alle Partner letzten Endes getroffen haben“. 

Kreis als Vorbild

Der Märkische Kreis sei ein Vorbild, sagte Stephan Hundhausen, Geschäftsführer des Generalunterunternehmens. Der Standort nahe der Autobahn 45 sei gut gewählt und der Bau dieses Zentrums keine alltägliche Aufgabe.Und Manfred Fischer, Gebäudemanager beim Kreis, erläuterte den Zeitplan: „Der Bau erfolgt in vier Bauabschnitten. Begonnen wird am Montag mit dem Kesselhaus und der Fahrzeughalle. Es folgen das Gebäude für die Krankentransportfahrzeuge, das Schulungsgebäude mit der Kreisleitstelle und abschließend die Übungshalle.

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