Durchgerostete Stahlträger gefährden Stabilität des Untergeschosses

Offener Blick ins Kreishaus I

Der Blick aufs Untergeschoss von Kreishaus I ist zurzeit freigelegt: Die tragenden Elemente sind morsch geworden und werden in einer umfangreichen Baumaßnahme ersetzt.

Altena -  Das Kellergeschoss des Kreishauses I war nicht mehr sicher: Weil die Stahlträger, die das Deckenwerk des Gebäudes schützen, stark durchgerostet waren, musste der Märkische Kreis handeln.

Folge: Eine umfangreiche Sanierungsmaßnahme startete. Die lässt aktuell einen ungewohnten Blick ins Gebäude an der Bismarckstraße zu.

Das Untergeschoss ist momentan freigelegt: Stahlträger und Deckenwerk sind entfernt worden, damit sie nach und nach erneuert werden können. „Weil über diesem Bereich auch eine Zufahrt verläuft, sind die Belastungen für diesen Keller natürlich hoch“, erklärt Kreis-Pressesprecher Hendrik Klein. Und weil es sich im einsturzgefährdeten Bereich um eine 250 Quadratmeter große Fläche handelt, gibt’s in der Bismarckstraße nun eine imposante Großbaustelle. Andauern wird sie bis Mitte September und der Kreis wird mit 400 000 Euro Sanierungskosten rechnen müssen. Vor ganz ähnlichen Problemen hatte der Auftraggeber vor gar nicht allzu langer Zeit gestanden, als die Aula des Eugen-Schmalenbach-Berufskollegs bröckelte. Damals hatte sich der Kreis für einen Komplettabriss des Gebäudeteils entschieden. Aktuell zeigt sich auch am Halveraner Standort der Schule, dass nichts für die Ewigkeit hält: Auch hier müssen Handwerker der Materialermüdung zu Leibe rücken. Tröstlich: Nach Abschluss der Baumaßnahmen dürfte laut Bauleitung 40 Jahre Ruhe sein. - von Ina Hornemann

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare