Kreisarchiv lagert Akten aus

Platzmangel in den Kreishäusern

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Viele hundert Meter lang sind die Aktenregale des Kreisarchives.

Altena - In den Verwaltungsgebäuden des Märkischen Kreises herrscht akuter Platzmangel – auch in denen an der Bismarckstraße. Das ist einer der Gründe dafür, dass dort ab dem 11. Juni die Möbelpacker vorfahren werden.

Sie lagern einen Teil des Bestandes des Kreisarchives aus. Auch aus der ehemaligen Berufsschule werden Archivalien abtransportiert.

Wie berichtet, wird das Schulgebäude teilweise abgerissen und durch einen Neubau ersetzt, in dem dann das Archiv untergebracht wird. So lange kann der Kreis aber nicht mehr warten: Gesundheitsamt und Pflegeberatung, die im Kreishaus II untergebracht sind, bräuchten dringend mehr Platz, schilderte gestern Hendrik Klein, der Pressesprecher des Märkischen Kreises. Im Kreishaus in Lüdenscheid könnten für diese Fachdienste keine Büros eingerichtet werden, weil auch dort der Platz knapp sei.

Weil ohnehin für die im Schulgebäude untergebrachten Bestände eine externe Lösung gefunden werden musste entschied sich die Kreisverwaltung, Nägel mit Köpfen zu machen. Sie mietete eine leer stehende Fabrikhalle in einem Altenaer Industriegebiet an, in der die Archivalien bis zur Fertigstellung des neuen Archivs untergebracht werden.

Obwohl dort moderne Überwachungstechnik verbaut wurde, hüllt sich das Kreisarchiv über den genauen Standort in Schweigen – aus Sicherheitsgründen.

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