zieht viele Schaulustige an

Neuer Kugelfang der Schützen ist montiert

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Schweres Gerät war nötig, um den neuen Kugelfang zu montieren. Er hat immerhin Ausmaße von vier mal vier Metern.

Altena - Der neue Kugelfang der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft (FWG) steht an seinem Platz. Dafür nötig war am Samstag, 21. Februar, ein Kraftakt. Von 4 Uhr in der Früh bis gegen 12 Uhr am Mittag waren Monteure, Spediteure und Aktive der Gesellschaft auf den Beinen. Jetzt fehlt nur noch die Abnahme durch Stadt, Polizei und Schießstandsachverständigen.

Gegen 4 Uhr hatte sich Samstag der Schwertransporter der Firma Montra aus Unna auf den Weg nach Altena gemacht, wo er gegen 5.30 Uhr an der Werdohler Straße eintraf. Neben dem 200 Tonnen Kran, der zur Montage des neuen Kugelfangs der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft Altena diente, wurden ein weiterer Kran und Gewichte benötigt, die ebenfalls per Schwertransporter am frühen Morgen in Altena anrollten. Begleitet wurde der Transport vom Verkehrsdienst der Polizei.

Vor Ort hatten die Mitarbeiter des Altenaer Ordnungsamtes, Michael Sonntag und Stefan Wille, eine Streifenwagen-Besatzung der Polizeiwache Altena und Oliver Tank von der Firma MK Straßen und Tiefbau für die Einrichtung der Baustelle und die Straßensicherung gesorgt. Da die Straße für die Zeit der Montage nur einseitig genutzt werden konnte, wurde eine Ampelanlage eingerichtet. Parallel dazu wurde der Kugelfang, der von der Firma RSB (Ruhrtaler Stahl und Behälterbau Dortmund) konstruiert und gefertigt wurde, angeliefert.

Die Firma RSB ist ein Unternehmen der Pilling Group und war mit drei Mitarbeitern zur Montage angereist. Für den Transport des Kugelfangs war die Spedition Schenker aus Hagen verantwortlich. Dessen Speditionsleiter und Fähnrich der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft, Hendrik Bierwirth, freute sich über den reibungslosen Ablauf der aufwändigen Aktion. Gegen 9 Uhr war es dann geschafft. Kranfahrer Alexander Güde brachte den Kugelfang ruhig und präzise über die Lenne an seinen vorgesehenen Standort. Zwei weitere Stunden waren Tim Oehmig, Jens Döhring, Guido Woykoss und Alexander Güde von der Firma Montra mit dem Abbau des Krans beschäftigt.

Nun fehle noch die bautechnische Abnahme durch die Stadt Altena, die waffentechnische Abnahme durch den Schießstandsachverständigen Bernd Soens aus Euskirchen und die endgültige Genehmigung und Abnahme der Kreispolizeibehörde Iserlohn, teilte Bierwirth mit.

Natürlich ließen sich Hauptmann Klaus Hesse, weitere Mitglieder des Vorstandes, Kompanieführer, einige Schützen und Anwohner das Spektakel nicht entgehen. Vom Lidl Parkplatz aus hatten sie beste Sicht. Mit Fotos und Filmaufnahmen wurde das Unternehmen festgehalten. Gegen 12 Uhr konnte dann auch der der Verkehr auf beiden Straßenseiten wieder freigegeben werden.

von Susanne Loewen

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