Krämerdorf: Neue Ideen sollen Zuschüsse bringen

Altena könnte Zuschüsse abgreifen.

ALTENA - Stichwort Krämerdorf: Die Idee, die von Leerständen gezeichnete untere Lennestraße wieder zu beleben, ist nicht neu. Zwar erhoffen sich Stadtspitze und Rat durch das Projekt Burgaufzug auch an dieser Stelle eine Signalwirkung, doch Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein möchte keine weitere Zeit verlieren.

Deshalb lädt der Verwaltungschef Bürger, Geschäftsleute und Ratsmitglieder für Mittwoch, 23. Februar, 19.15 Uhr, ins Informationszentrum Stadtumbau an die Lennestraße 45 ein. Hollstein: „Es ist wenig Ziel führend, auf Impulse von außen zu warten. Wir sollten die eigene Zukunft gestaltend in die Hand nehmen.“ Ausdrücklich bringt er dabei seine Anerkennung zum Ausdruck, dass bereits heute (Arbeit Stellwerk oder z.B. Diskussion um die Einrichtung eines Kulturcafés) durch bürgerschaftliches Engagement viel geschaffen worden sei.

Der Abend verspricht auch deshalb interessant zu werden, weil Fachleute zum Förderprogramm des Bundes „Kooperation konkret“ Ausführungen machen. Unter Federführung des Bundesinstitutes für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), einer Unterabteilung des Ministeriums für Verkehr, Bau- und Stadtenwicklung, gibt es eine Fachstelle, die gezielt Städte in ihrer weiteren Entwicklung berät und fördert. „Da steckt viel Geld dahinter“, sagte auf Anfrage CDU-Chef Uwe Scholz. Der sorgte auch dafür, dass der Punkt „Sachstand Krämerdorf“ in der Ratssitzung am 21. Februar auf der Tagesordnung steht.

Auf der Internetseite des Bundesinstitutes heißt es unter anderem: „Häufig fehlen öffentliche Fördermittel, um städtebauliche Entwicklungskonzepte umzusetzen.“ Angesichts leerer öffentlicher Kassen wachse deshalb die Bedeutung des bürgerschaftlichen Engagements. Vorstellbar ist – so Uwe Scholz – dass ein neuer Trägerverein gegründet wird. Denn: „So ein Projekt benötigt einen Träger.“ Altena befände sich damit in guter Gesellschaft mit Städten wie Leipzig oder Magdeburg. „Das ist eine gute neue Chance, die wir ausloten sollten.“

http://www.bbsr.bund.de

von Johannes Bonnekoh

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