Kosten werden auf 60000 Euro geschätzt

SGV-Ehrenmal: Sanierung soll im kommenden Jahr beginnen

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Markante Inschrift und Symbolik am Ehrenmal.

Altena – Das Ehrenmal des SGV auf dem Kohlberg soll im kommenden Jahr saniert werden. Über entsprechende Pläne berichten SGV-Vorsitzender Thomas Gemke und Geschäftsführer Christian Schmidt.

Nicht erst seit 2018 steht fest, dass dort dringend etwas getan werden muss. 90 Prozent der Fugen des Mauerwerks sind marode. Der SGV wird dafür Geld in die Hand nehmen nehmen müssen – ein Ingenieur hat die Kosten mittlerweile auf 60 000 Euro beziffert. Um das stemmen zu können, hat der Verein Zuschussanträge an das Land NRW (Heimatministerium) und die Deutsche Stiftung Denkmalschutz gestellt. Der Landrat hofft, dass sich die Förderung auf rund 80 Prozent der Kosten belaufen wird. Von der Bewilligung der Gelder hänge viel ab, sagt Gemke: „Sonst haben wir eine andere Lage.“

Die annähernd 35 000 Mitglieder des Vereins sind außerdem über die SGV-Zeitung „Kreuz und quer“ zu Spenden aufgerufen worden. Die Resonanz sei gut, berichtet Schmidt.

Kenner der SGV-Geschichte wissen, dass es wahrscheinlich weder das Kohlberghaus noch das einen Steinwurf entfernte Ehrenmal geben würde, wenn sich die Dahler Bürger nicht mit Hand- und Spanndiensten, aber auch mit gehörigen Sachleistungen, dafür eingesetzt hätten. So wurden die Grundstücke für beide Immobilien dem Sauerländischen Gebirgsverein seinerzeit durch Dahler Bürger geschenkt. Zur Geschichte: Die Grundsteinlegung fand im Juli 1938, die Einweihung am 9. Oktober 1938 statt.

Das Ehrenmal sollte ein würdiger Mittelpunkt der seit 1924 am Kohlberghaus durchgeführten Gedenkfeier sein. Es handelt sich um einen Block aus Natursteinen. Nach oben ist das Ehrenmal offen, so dass es wie eine offene Grabstätte wirkt. Im Inneren liegt eine Steinplatte. Den Eingang verschließt ein schmiedeeisernes Tor. Der Bau des Ehrenmals war ein Gemeinschaftswerk des SGV wie der Bau des Kohlberghauses. Der größte Teil der Mittel stammte aus Spenden der Mitglieder.

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