Rockmusik und frische Hotdogs

Lecker: Jörg Rönnecke und Marco Schwieren servierten frisch gemachte Hot Dogs.
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Lecker: Jörg Rönnecke und Marco Schwieren servierten frisch gemachte Hot Dogs.

Rockige Musik und frische Hot Dogs für einen guten Start ins Wochenende: Die katholische Kirchengemeinde hat am Freitag ihr zweites Straßenfest für stark vom Hochwasser betroffene Anwohner veranstaltet. Diesmal war die untere Rahmede an der Reihe.

Altena — Nach der Straßenfest-Premiere in der Nette vor einem Monat, war auch dieses Mal an alles gedacht. An Stehtischen konnten sich die Gäste stärken. Jörg Rönnecke und Marco Schwieren aus der Kirchengemeinde bereiteten frische Hot Dogs zu. Für Getränke und Kuchen war ebenfalls gesorgt.

Beim Leitergolf kam es auf Geschicklichkeit an — Kinder, aber auch Erwachsene versuchten sich hier gerne.

Der Höhepunkt des Abends war schon von Weitem zu hören: Aus einer Garage der Firma Klincke gaben die Altenaer Musiker Daniel und Markus Hartkopf, bekannt aus der Lüdenscheider John Porno Band, Songs wie „Summer Of 69“ oder „Mrs. Robinson“ zum besten. Die Gäste dankten mit reichlich Applaus.

„Es ist das gleiche Konzept wie beim letzten Mal“, sagte Christiane Frebel von der Kirchengemeinde. „Durch konkretes Ansprechen und Mund-zu-Mund-Propaganda sind die Anwohner aus der unteren Rahmede einschließlich Hügelweg und Werdohler Straße eingeladen worden.“ Gut zwei Dutzend Nachbarn waren zu Beginn dabei.

Zwei weitere Feste geplant

Im Gespräch richtete Frebel einen großen Dank an die Firma Klincke, vor deren Garagen das Fest stattfinden konnte. Auch gut: „Wir konnten hier Einiges für das Fest lagern“, sagte sie mit Blick auf die gesperrte Lüdenscheider Straße. Von Altenaer Seite ist Rahmede aktuell nur mit großem Umweg erreichbar.

Vor Ort war am Freitag auch Cornelia Arndt mit dem CariMobil. Sie stellte das umfangreiche Programm der Caritas vor, das Flut-Betroffene in Anspruch nehmen können. Die Hilfe reicht von der Vermittlung von Spendengeldern über die Verleihung von Bautrocknern bis hin zur Beratung.

Wie beim Straßenfest in der Nette, bei dem die Coverband Lenniac auftrat, wurde die Aktion nicht groß angekündigt — um die Besucherzahl in Grenzen zu halten.

In diesem Jahr möchte die Kirchengemeinde noch zwei weitere dieser Feste veranstalten. Wo genau, wird geheim gehalten. Finanziert werden die Events durch Spenden, die die Kirche für die Flutopfer gesammelt hatte.

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