Einzigartige Atmosphäre

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Die Gäste waren begeistert.

Altena – Ein Konzert und eine Feuershow: eine Flucht aus dem doch oft etwas tristen Corona-Alltag. Es war ein toller Abend am Drahtmuseum – und tatsächlich ein bisschen so wie vor der Pandemie.

„Kommt schon Leute, ihr müsst nicht sitzen bleiben. Steht auf und tanzt – ihr müsst nur an eurem Tisch bleiben“, sagte der Musiker Tlako Mokgadi beim vierten Lied des Abends. Er hatte gemerkt, dass sich manch einer im Publikum nur noch schwer beherrschen konnte. Tanzen im Sitzen geht zwar, wie die Zuschauer zeigten, aber mehr Spaß macht es einfach im Stehen. Zumal viele Gäste schon eine ganze Weile vorher gekommen waren. 

Bereits um 19 Uhr war der Innenhof des Drahtmuseums gut gefüllt. Jeder Gast bekam einen Platz zugewiesen. An den Tischen konnten die Besucher machen, was sie wollten. Einige hatten sogar große Picknick-Körbe voller Leckereien dabei. Während an einem Tisch vor allem Süßes und Salziges verzerrt wurde, machten es sich andere mit Rotwein, Käse und Brot gemütlich. Die entspannte Stimmung in Kombination mit dem urigen Ambiente des Innenhofs sorgten für eine einzigartige Atmosphäre.

Der Mix "Unterhaltung und Musik" gefiel.

 Viele Gäste hatten keine Ahnung, was sie musikalisch erwarten würde. Denn alle hatten die Tickets gewonnen. Dabei ist Tlako Mokgadi in Altena kein Unbekannter. Vor allem als Musikpädagoge oder Mitglied des Spielmannszugs Dahle kennen ihn viele. „Ich habe keine Ahnung, was das für ein Konzert wird, aber ich kenne Tlako. Und ich bin mir sicher, dass es ziemlich lustig wird“, erklärte eine Konzertbesucherin ihrer Sitznachbarin.

 Mit jeder Menge Witz führten die „Black & White Show Brothers“ mit ihrer Band durch den Abend. Eine gelungene Mischung aus Entertainment und Gesang. Mit einem Augenzwinkern ging es immer wieder um die Unterschiede zwischen Schwarz und Weiß.

 „Es gibt schwarze und weiße Menschen wegen der Sonne. Was kann ich also dazu, dass mich die Evolution mit dem Sonnenschutzfaktor 250 eingecremt hat“, fragte Tlako Mokgadi. Und die Altenaer wissen jetzt auch, warum es sicher ist, dass Nazis kein Beckenbodentraining machen: „Ist doch klar, sonst hätten sie ja ein Rückgrat.“ 

Musikalisch überzeugten die Musiker mit einer Mischung aus Rock, Funk, Blues und Pop. So bunt wie die Musikstile war auch der Mix der Jahrzehnte. Es gab beispielsweise Elvis, Sting, Tina Turner, CCR und Joe Cocker. Für einen weiteren Höhepunkt am Abend sorgten die Firelovers von Clowns & Company aus Lüdenscheid. Mit ihrer Feuershow erleuchteten sie auf spektakuläre und teils akrobatische Weise den Innenhof.

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