Revue: Goldene Zeiten der Ufa

+
Das Publikum wurde gerne eingebunden.

Altena - Schön war sie, die Revue mit Klassikern aus nicht vergessenen Zeiten. Denn wer kennt nicht „Auf der Reeperbahn Nacht um halb eins"? 

Ob nun „Der blaue Engel“, „Die Drei von der Tankstelle“ oder die „Feuerzangenbowle“: die Ufa-Film hat in den 1930er und 40er--Jahren Leinwandklassiker geschaffen, die heute noch jeder kennt. Doch auch die eigens für die Filme komponierte Musik hat zeitlose Hits hervorgebracht.

Eben diese Epoche ließen am  Samstagabend (1. Juni) die Französin Marie Giroux, der Kanadier Joseph Schnurr und Jenny Schäuffelen am Klavier im Saal der Burg Holtzbrinck wieder aufleben. Stimmgewaltig präsentierten die Mezzosopranistin und der Tenor ein Repertoire, in dem sich gemeinsame Stücke und Solo-Auftritte abwechselten. Vor allem der kanadische Tenor war es, der bei seinen Darbietungen das Publikum immer wieder mit einband.

 Zu jedem Stück gaben die Künstler den Zuhörern zudem eine kleine Geschichte mit auf den Weg. So sei es das Ziel der Ufa gewesen, an die Tradition der Wiener Operette anzuknüpfen; darunter „Das Land des Lächelns“ und „Die lustige Witwe“ von Franz Léhar. Aus diesen Werken standen „Wer hat die Liebe Dir ins Herz gesenkt“ und „Da geh ich zu Maxim“ auf dem Programm.

 Die wirklichen Evergreens kamen aber dann nach der Pause aufs Parkett. Zudem überraschten die drei Künstler mit einer emotional vorgetragenen Version von „Sag mir wo die Blumen sind“ nach der Musik von Pete Seeger und einem Text von Max Colpet. Hier griff die Pianistin Jenny Schäuffelen zum Akkordeon während Joseph Schnurr an der Gitarre begleitete. Danach: Hit auf Hit. „Ein Freund ein guter Freund“ aus dem Film „Die Drei von der Tankstelle“ war ebenso dabei wie „Ich weiß, es wird ein Wunder geschehen“ und der Hans Albers-Klassiker „Auf der Reeperbahn Nacht um halb eins“. Es war ein Konzert, dass sich durch die zeitlose Qualität seines Materials und die hervoragende Darbietung auszeichnete und sicherlich mehr Zuschauer verdient gehabt hätte

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare