Kompliment an Altenas Bürger

ALTENA – Prominente Unterstützung in der heißen Phase des Landtagswahlkampfes bekam gestern FDP-Kandidatin Dr. Anne Hermes. Die Steuerberaterin aus Werdohl, die zum ersten Mal für das Landesparlament kandidiert, konnte in der Burgstadt Gisela Piltz begrüßen.

„Ich bin zum ersten Mal in Altena und ich muss sagen, Städte am Wasser sind mir immer sympathisch“, verteilte die Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion gleich ein Kompliment.

Von Bernhard Diel, dem Ortsvereinschef Altenas, seinen Stellvertretern Friedrich-Wilhelm Kilsch und Eberhard Pietsch sowie Kreisvorsitzendem Axel Hoffmann, ließ sie sich dann die Stadt zeigen.

Zunächst ging es entlang der noch im Umbau befindlichen Lenneufer-Promenade und dann durch die Innenstadt. Hautnah wurde hier Piltz, die Kommunalpolitische Sprecherin ihrer Fraktion in Berlin ist, mit den Nöten der Gemeinde in den letzten Jahrzehnten konfrontiert. Nur ein Stichwort: Demografischer Wandel und Umbau der Stadt an vielen Stellen. Die prominente Liberale hatte dabei gestern Zeit, sich den Problemen der Burgstadt in aller Ruhe zu widmen. Sie kam von Terminen im Sauerland und musste am Abend nur noch nach Menden, „Wahlkampendspurt eben“, wie sie lächelnd anmerkte.

Dr. Anne Hermes war es wichtig, auf Altena-typische Dinge hinzuweisen. Etwa das private Bürger-Engagement in der Neugestaltung der Innenstadt, das trotz fehlender Finanzen ebenfalls von Bürgern organisierte Kulturleben oder die Ideen des generationsübergreifenden Miteinanders.

Piltz zog Parallelen mit Städten wie Düsseldorf und Köln und machte den Altenaern Mut, ihren eigenen Weg zu gehen. Wer Ideen und Fantasie habe und keine Denkblockaden im Kopf, könne auch in Zeiten knapper Kassen durch bürgerschaftliches Engagement viel bewegen. Die jetzt zu Ende gehende Arbeit von Schwarz-Gelb in Düsseldorf bezeichnete sie als „gut und erfolgreich.“ Die Chancen der Liberalen am Wahlsonntag des 9. Mai sieht sie positiv. „Ich sage mal, unser Ergebnis wird besser sein als noch vor fünf Jahren. Wir werden an den zweistelligen Ergebnisbereich ankratzen.“

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