2700 neue LED-Köpfe

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Marco Meirich setzt einen der neuen LED-Köpfe auf eine Laterne an der Mozartstraße. ▪

ALTENA ▪ Wenn die Mitarbeiter der Firma „Licht-Kraft“ aus der Nähe von Berlin mit ihrer Arbeit fertig sind, werden sie eine Menge von Altena gesehen haben - im Grunde bis auf einige Ausnahmen jede Straße.

Das Unternehmen ist im Auftrag der Stadt damit beschäftigt, einen Großteil der Straßenlampen auszutauschen. Dabei werden die betagten und recht stromhungerigen Leuchtstoff- und Quecksilberdampflampen gegen gegen neue LED-Köpfe ausgetauscht. 2700 Mal. Der Gesamtaufwand erreicht – einschließlich Planung – rund 2,8 Millionen Euro.

Die Masten wachsen im gleichem Atemzug um einen Meter in die Höhe - damit soll die Lichtausbeute gesteigert werden. Erreicht wird dieses Längenwachstum durch eine zusätzliche Hülse, die auf den vorhandenen Mast gesteckt und mit ihm verschraubt wird.

Die Entscheidung, welche Lampen zukünftig Altena bei Nacht erhellen sollen, war zu Gunsten eines Leuchtkörpers der Firma Trilux gefallen. Die Burgstadt bekommt das Modell Lumega, das es in zwei Varianten gibt, die sich in der Zahl der verbauten LEDs und der Leistungsaufnahme unterscheiden. Die kleinere Variante kommt mit 32 LEDs aus, die größere bringt 48 Leuchteinheiten mit. Die Leistungsaufnahme liegt bei 23 bzw. 56 Watt. Die kleinere Ausführung wird in den Nebenstraßen verbaut, die größere wird entlang der Durchgangsstraßen montiert. Die Arbeiten dauern bis Mai.

Technisch sind ansonsten beide weitestgehend identisch. „Dadrin sehen wir Vorteile hinsichtlich der Wartung und Beschaffung von Ersatzteilen“, erkläutert der städtische Tiefbaufachmann Sebastian Jülich. Überhaupt seien die neuen Lampentypen recht wartungsfreundlich aufgebaut.

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Die  Montage der neuen Beleuchtung hat am Drescheider Berg begonnen. Mittlerweile sind die Mitarbeiter der Firma „Licht-Kraft“ auf dem Breitenhagen unterwegs. Am Mittwochnachmittag war zum Beispiel die Mozartstraße an der Reihe.

Der Austausch vollzieht sich nach einem klaren Muster: Die alte Lampe wird vom Stromnetz abgeklemmt, dann fährt ein Monteur mit einem Steiger zum Lampenkopf empor. Mit wenigen Handgriffen wird der alte Kopf entfernt, dann wird ein neues Versorgungskabel durch den Mast herunter gelassen und schließlich die LED-Einheit – wiederum mit wenigen Handgriffen - montiert. Etwa zehn Minuten dauert diese Prozedur pro Lampe; rund 40 Lampen schafft ein Montagetrupp pro Tag.

Nicht alle Straßen werden mit der neuen Beleuchtung versehen. Dort, wo gegenwärtig schon die gelb-orange leuchtenden Natriumdampflampen montiert sind, ist kein Austausch vorgesehen. ▪ Von Thomas Keim

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