Nachgehakt: Gymnasiasten organisieren Podiumsdiskussion mit Bürgermeister-Kandidaten

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Altena – Die BGA-Gymnasiasten fühlen den Bürgermeister-Kandidaten auf den Zahn: Sie veranstalten eine Podiumsdiskussion.

Der Bürgermeister-Wahlkampf kommt in Fahrt. Schüler und Schülerinnen des Leistungskurses Sozialwissenschaften am Burggymnasium (BGA) veranstalten stadtweit die erste Podiumsdiskussion mit den bisher bekannten fünf Kandidatinnen und Kandidaten. 

Wie Schulleiter Hans-Ulrich Holtkemper sagt, haben sie bereits von allen Bewerbern die festen Zusagen erhalten, dass sie sich den jungen Leuten in einem Streitgespräch stellen wollen. Die Diskussion soll am Donnerstag, 26. März, um 11.15 Uhr in der Schule an der Bismarckstraße stattfinden. 

Parteilose brauchen Unterstützer 

Die Leistungskursschüler werden den Morgen selbst moderieren und bereiten sich zurzeit im Unterricht auf die Ausarbeitung eines entsprechenden Fragenkataloges vor. Bisher bewerben sich Uwe Kober (CDU), Katharina Hübenthal (Bündnis 90/Die Grünen) und die parteilosen Kandidaten Gerhard Rösner, Volker Spitz und Frank Herbel um die Nachfolge des ausscheidenden Bürgermeisters Dr. Andreas Hollstein (CDU). 

Wie Wahlleiter Stefan Kemper aus dem Rathaus sagte, haben alle drei parteilosen Bürgermeister-Bewerber inzwischen Vordrucke erhalten, mit denen sie ihre Unterstützer-Unterschriften sammeln können, um überhaupt ins Rennen gehen zu können. 

Sowohl Rösner, Spitz als auch Herbel benötigen je 160 Personen, die ihre Kandidatur befürworten. Diese Zahl errechnet sich aus der Anzahl der 32 Altenaer Ratsmitglieder, die mit dem Faktor fünf zu multiplizieren sind. In die Listen sind dann alle persönlichen Daten einzutragen. 

Nur für einen unterschreiben

Wichtig: Bürger, die sich für einen der drei parteilosen Bewerber entscheiden, dürfen nur einmal auf einer Liste unterschreiben. Wahlleiter Stefan Kemper: „Die Unterschrift darf nicht doppelt geleistet werden, ansonsten ist sie ungültig. Wer mehrere Wahlvorschläge unterzeichnet, macht sich sogar strafbar.“ 

Der CDU-Bewerber und die Bündnis 90/Grüne-Kandidatin werden von ihren Parteigremien vorgeschlagen. Sie müssen keine zusätzlichen Bürgerstimmen sammeln und aufweisen. 

Noch bis 16. Juli können sich weitere Frauen und Männer melden, die das Bürgermeisteramt anstreben. Erst dann endet das Vorschlagsverfahren, weil der Wahlausschuss zusammengerufen wird und die offizielle Wahlliste aufstellt. 

BGA-Chef Hans-Ulrich Holtkemper ist stolz auf seine Schüler, die bereits jetzt dafür sorgen wollen, „dass auch junge Leute aus erster Hand erfahren, wer für was steht“, sagte er.  

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