Kolpingsfamilie Evingsen hat ein Nachwuchsproblem

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Hugo Renz (links) und Heinz Georg Voß führten durch die Jahreshauptversammlung der Evingser Kolpingsfamilie. ▪

ALTENA ▪ Es bleibt zunächst alles beim Alten in der Evingser Kolpingsfamilie. Hugo Renz steht dem Verein weiter als Vorsitzender und Schriftführer in Personalunion vor, unterstützt durch einige engagierte Mitglieder. Doch die Mitgliederentwicklung bereitet dem Gesellenverein Sorgen.

„Ich möchte die Arbeit der Kolpingsfamilie nicht in einigen Jahren beerdigen. Wir brauchen neue Mitglieder“, brachte es Renz auf den Punkt. Über die Schwierigkeiten, jüngere Menschen mit ins Boot zu holen, ist er sich allerdings bewusst: „Wir Alten sprechen nicht die Sprache der Jugend, liegen nicht auf einer Wellenlänge.“ Trotz der interessanten Veranstaltungen mit sehr unterschiedlichen Schwerpunkten, zu denen Gäste immer willkommen sind, und der recht beliebten Mehrtagesfahrten, an denen stets auch Nichtmitglieder teilnehmen, gab es im vergangenen Jahr keine Neuaufnahme in die Kolpingsfamilie.

Auch für 2013 hat der Vorstand einen abwechslungsreichen Halbjahresplan ausgearbeitet. Am Donnerstag, 14. Februar, trifft sich die Kolpingsfamilie um 13 Uhr an der Firma Selter in Dahle zur Besichtigung. Am 22. März gibt es einen gemütlichen Abend in den eigenen Räumen in der St. Theresia-Kirche und dort findet am 19. April auch ein Vortrag über die ökomenische Gemeinschaft in Taizé statt. Am 24. Mai ist die Vorkriegs- und Kriegszeit am Beispiel des Dorfes Dahle Thema eines Vortrages; Zeitzeugen sind eingeladen und werden aus ihrem Leben berichten. Vom 1. bis 6. Juni reist die Kolpingsfamilie nach Dresden und am 21. Juni wollen die Mitglieder vom Kohlberg aus zum Schultenhof in Leveringhausen wandern.

Heinz Georg Voß, Diakon und Präses der Kolpingsfamilie Evingsen, schloss sich der Meinung des Vorsitzenden Hugo Renz an: „Das Werk Kolpings ist weltweit verbreitet. Es ist es wert, weiterzumachen.“ Mit einer kurzen Andacht und einer Lesung aus dem Buch „Mit Gott durchs Jahr“ von Johannes Broxtermann hatte Voß die Mitglieder der Kolpingsfamilie zuvor auf den Abend eingestimmt. ▪ Silvia Sauser

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