Schützenorden für Ina Hornemann

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Andreas Opitz dankte mit einem Orden für Ina Hornemanns engagierte Berichterstattung über die FWG.

Altena - Sogar der Eichenkranz hängt noch dran, als der Schützadler 2018 Einzug ins Thomas Morus Haus hält. Andreas Opitz hat das Symbol des Ringens um die Königswürde getrocknet und verwahrt. Den Adler behält er nicht bei sich zuhause, sondern stiftet ihn bis zum Schützenfest 2021 den Mitgliedern seiner Kompanie. Er hängt seit Samstagabend unter der Decke der Heimstädte der Schützen im Mühlendorf.

Ein Seilzug ist bereits installiert und eine Leiter steht auch schon bereit, als König, Hofstaat und Adler gemeinsam mit dem Tambourcorps Dahle einziehen. Ein paar Züge später hängt der arg von über 2271 Schüssen ramponierte Aar an der Decke des Thomas Morus Hauses und das Schützenvolk jubelt. Die Löcher zahlreicher Durchschüsse zieren seine Flügel und den Rumpf. Doch: Der von Jochen Harte gebaute Aar kann sich durchaus noch sehen lassen.

Der König hält eine Laudatio auf die ehemalige Kirche und die Freunde der Heimatpflege im Stadtteil Mühlendorf. „Wir haben keine Gaststätte mehr, können im Kölschen Joe auch nichts mehr in Eigenregie auf die Beine stellen. Wir sind deshalb so froh, dass wir hier ein Zuhause gefunden haben!“ „Was würde der Hauptmann hier an meiner Stelle sagen?“, fragt Andreas Opitz mehr rhetorisch und es kommt viel hundertfach zurück: „Wir wollen feiern!“

Dass ein Adler ein Kränzebinderlokal über mehrere Jahre schmückt, ist ein Novum, das gefeiert wird in der Königskompanie. Nach dem Tambourcorps spielt die Band „Party Inferno“ auf, die Gäste feiern fröhlich mit ihrem Königspaar Andreas Opitz und Königin Katja Grass. Weil der Regent auf seinen Adler fürs heimische Wohnzimmer verzichtet, überreicht ihm Kompanieführer Bernd Vogel eine silberne Miniatur für sein Haus in der „Königsallee“, wie die Mitglieder der Kompanie die Wohnstraße ihres Regenten liebevoll umgetauft haben.

Andreas Opitz freut sich beim Blick auf die Schützen und ihre Frauen: „Das ist unser kleiner Bungern!“, lacht er und eröffnet die Fete. Und dann gibt es ein weiteres Novum: AK-Redaktionsmitglied Ina Hornemann wird auf die Bühne gerufen und erhält aus den Händen von Opitz und Vogel „den ersten Presseorden, den die FWG überhaupt verleiht.“ Das sei ein kleines Dankeschön für die „stets faire, offene und freundliche Berichterstattung.“ Seit Jahren sei Ina Hornemann so etwas wie die „Hofberichterstatterin“ lobt der König.

Und heftet ihr unter dem Applaus der Schützen das aus der Werkstatt von Juwelier Betzler gefertigte Schmuckstück an die Brust. „Ich bin platt“, sagt Ina Hornemann. Und dankbar.“ Sie werde diesen Orden mit „Freude tragen – immer, wenn ich bei den Schützen zu Gast bin.“

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