Knipping und Hollstein lassen Haare – für Bier

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Des Bürgermeisters Haupthaar auf zwei Millimeter gestutzt, der Hauptmann ohne Schnäuzer. ▪

ALTENA ▪ Klaus Knipping ohne Schnäuzer – an den Anblick muss sich nicht nur seine Frau erst noch gewöhnen. Der Bart des Hauptmanns fiel am Wochenenden ebenso dem guten Zweck zum Opfer wie nahezu das gesamte Haupthaar des Bürgermeisters.

Dem Kahlschlag im Doppelpack ging eine Aktion beim Girlandenbinden der Kompanie Kelleramt der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft voraus: Dort versteigerten Knipping und Hollstein ihre Haarpracht. Die Währung: Bier. Es stellte sich heraus, dass des Hauptmanns Schnäuzer den höheren Marktpreis hat: 2250 Liter wurden für (beziehungsweise gegen) ihn geboten. Dem gegenüber fielen Hollsteins Haare (1500 Liter) deutlich ab. Nebenbei bemerkt: Als der Bürgermeister ganz zu Beginn seiner Amtszeit erstmals bei einer solchen Wette mitmachte, wurden für seine Haare noch 1800 Liter „gezahlt“.

Natürlich handelt es sich um eine Wette für einen guten Zweck. „Hoffentlich im Oktober 2013“, nämlich bei der Eröffnung des Burgaufzuges, werde das Bier von den Schützen gezapft und gegen Bares unters Volk gebracht, kündigte Knipping an. Die Hälfte der Einnahmen werden seinen Angaben zufolge dem Generationentreff Knerling zugute kommen, die andere Hälfte soll zur Mitfinanzierung der Spiel- und Freizeitfläche auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs beitragen.

Da wird einiges zusammen kommen: 3750 Liter Bier ergeben (korrekt gezapft) 18750 Glas Bier und damit Einnahmen von rund 25000 Euro. ▪ ben.-

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