Knapp sind Schlitten und Schneeschieber

„Holzschlitten sind ausverkauft. Wir haben nur noch Bobs.“

ALTENA ▪ Laut Kalender hat er noch nicht einmal angefangen. Doch seit rund zwei Wochen hat der Winter Altena, die Region und ganz Deutschland fest im Griff. Und seit dem vergangenen Wochenende heißt es fast täglich: Schnee räumen und streuen. „Wir haben bereits an die 200 Tonnen Streusalz verbraucht“, erklärte Bauhofleiter Volker Richter gestern auf Anfrage.

„Das ist schon ungewöhnlich, dass das Salz so schnell weggeht“, sagte er. Sollte es am Wochenende noch schneien, werde das Streugut noch reichen. Dann müsse jedoch Nachschub her, meinte Richter. Der sei auch in Form von 100 Tonnen bereits geordert. „Wir warten auf die Lieferung.“

Dass das klappt, darin sieht der Pressesprecher des Lieferanten, der European Salt Company (Esco) in Hannover, Holger Bekemeier, kein Problem. „Noch ist das Salz nicht knapp“, versicherte er am Telefon. Zwar käme es schon mal zu Engpässen, weil deutschlandweit bei der aktuellen Wetterlage von jetzt auf gleich Streusalz nachgefragt werde, von einer Verknappung wollte Bekemeier aber nicht sprechen.

Knapp wird es in der Burgstadt jedoch für diejenigen, die noch keinen Schneeschieber haben oder die ihren alten kaputt geschoben haben. Bei Zetzmann & Bröer und bei Blumen Ebel sind sie bereits ausverkauft, Blumen Steinmann hat nur noch zwei und auch bei Toom gibt es nur noch einige wenige Exemplare.

Und all die, denen zum Vergnügen im Schnee noch ein Schlitten fehlt, müssen sich beeilen. „Ausverkauft“, so eine Toom-Mitarbeiterin auf unsere Anfrage. „Holzschlitten haben wir nicht mehr, nur noch ein paar Bobs und Popo-Rutscher“, erklärte Friederike Haar von Zetzmann & Bröer bedauernd. ▪ Ilka Kremer

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