1. come-on.de
  2. Lennetal
  3. Altena

Knapp ein Jahr nach dem Hochwasser: Fluthilfebüro schließt im Juni

Erstellt:

Von: Markus Wilczek

Kommentare

Altena war im Juli vergangenen Jahres besonders schwer von der Hochwasserkatastrophe betroffen. In Zusammenarbeit mit dem Märkischen Kreis bot die Stadt daher seit dem 30. September 2021 eine Beratungsstelle „Wiederaufbau“ an.
Altena war im Juli vergangenen Jahres besonders schwer von der Hochwasserkatastrophe betroffen. In Zusammenarbeit mit dem Märkischen Kreis bot die Stadt daher seit dem 30. September 2021 eine Beratungsstelle „Wiederaufbau“ an. © Bange/Märkischer Kreis

Wegen sinkender Nachfrage aus der Bevölkerung schließt im Juni das Fluthilfebüro. Seit Ende September 2021 hat die Beratungsstelle „Wiederaufbau“ an der Freiheit 26 in mehr als 150 Fällen bei Online-Anträgen geholfen. Der Kreis bezeichnet die Einrichtung deshalb als „Erfolgsmodell“.

Bekanntlich war Altena im Juli vergangenen Jahres besonders schwer von der Hochwasserkatastrophe betroffen. In enger Zusammenarbeit mit dem Märkischen Kreis bot die Stadt daher seit dem 30. September die Beratungsstelle „Wiederaufbau“ an. Seitdem richtet sich das Angebot in erster Linie an Personen, die über kein Internet verfügen oder insgesamt Hilfestellung bei der Online-Beantragung benötigen.

An der Freiheit 26 konnten und können auch Bürger aus Nachrodt-Wiblingwerde die Beratung wahrnehmen. Aber auch von Betroffenen aus Lüdenscheid, Halver, Menden, Hemer und Balve wurde das Angebot angenommen. Träger sind neben dem Märkischen Kreis und der Stadt Altena auch der Caritasverband Altena-Lüdenscheid, der DRK-Kreisverband Märkischer Kreis, der Awo-Unterbezirk Hagen-Märkischer Kreis sowie die Diakonie Mark-Ruhr.

Unterstützung in mehr als 150 Fällen

Bei mehr als 150 Online-Antragstellungen für Wiederaufbauhilfe unterstützten die Mitarbeiterinnen vor Ort. Darüber hinaus gab es etliche telefonische Beratungen und weitere Hilfestellungen im Laufe des Verfahrens – zum Beispiel bei Rückfragen der zuständigen Bewilligungsbehörde.

Weil die Nachfrage in den vergangenen Wochen immer mehr nachgelassen hat, wird das Fluthilfebüro schließen. Letzter Öffnungstag ist am 2. Juni.

Termine können vereinbart werden

Unterstützung bei der Wiederaufbauhilfe gibt es aber auch weiterhin. Termine können beim Märkischen Kreis in Lüdenscheid (Heedfelder Straße 45) unter Tel. 02351/9666850 (Ute Brake), bei der Caritas in Altena (Werdohler Straße 3) unter Tel. 02352/91930 sowie bei den Streetworkern des Deutschen Roten Kreuzes (Aykut Aggül: Tel. 0171/9747646 oder Susanne Strübli: Tel. 0171/9747193) vereinbart werden.

Auch interessant

Kommentare