Kletterwand und Grillplatz eingeweiht

ALTENA ▪ Seit Samstag hat Altena nicht nur einen neuen Grillplatz, sondern auch eine Kletterwand. Das Stellwerk hatte zur Eröffnung beider Großprojekte eingeladen.

Als erstes war die Kletterwand an der Reihe. Viele Helfer waren gekommen, um zusammen mit der Aktionsgruppe „Für Junge“, die federführend die Planung und Durchführung des Projektes übernommen hatte, die neue Attraktion einzuweihen. Gemeinsam lösten sie die große rote Schleife, die an der Kletterwand hing. Nur anderthalb Jahre sind von der Idee bis zur Fertigstellung der Kletterwand vergangen. Und das, obwohl im Vorfeld nicht nur positive Meinungen über das Projekt laut wurden. „Das geht nicht, das kostet zu viel Geld“ – so fasste Andreas Hollstein die Kritik zusammen. Doch durch zahlreiche Spender und engagierte Bürger konnte das Projekt „Kletterwand“ am alten Schulhof des Burggymnasiums in die Tat umgesetzt werden. „Das ist die ideale Wand dafür“, so der Bürgermeister.

Unterschiedliche Schwierigkeitsgrade machen die Wand für Kletteranfänger, aber auch für „Kletterprofis“ interessant. So können verschiedene Routen geklettert werden. Das Besondere der neuen Wand ist, hier wird nicht in die Höhe geklettert, sondern in die Breite. 2,5 Meter in der Höhe und 14 Meter in der Breite misst die so genannte Boulderwand. Die Fallhöhe wurde so ausgewählt, dass keine Seilsicherung erforderlich ist. Ein spezieller Boden sorgt dafür, dass den Kletterern bei einem Sturz nichts passieren kann. Installiert wurde die Kletterwand von der Firma Klettermax plus. Bürgermeister Hollstein ist sich sicher, dass die Wand bei den Kindern ankommen wird. „Das wird sich ganz schnell rumsprechen“, so Hollstein. Klar, dass nach der Eröffnung jeder einen Kletterversuch wagen mussten. Bei einem „Kletterschnupperkurs“ unter der Leitung von Peter Külow konnten die Helfer im Anschluss Klettertechniken erlernen und als erste die neue Wand austesten.

Zur Stärkung nach den ersten Kletterversuchen ging es weiter zum neuen Grillplatz am Lenneufer. Dort brutzelten schon die ersten Würstchen und Steaks auf dem brandneuen Grill. Andreas Hollstein lobte das Engagement und die Arbeit, die vor allem das JUZ 29 in den Grillplatz investiert hatte. In zehn Arbeitseinsätzen entstand innerhalb eines Jahres aus einem verwilderten Areal ein gemütlicher Platz, der zum Verweilen einlädt. „Kaum ein Projekt hat so viele Arbeitsstunden in Anspruch genommen“, so der Bürgermeister. Er hofft nun darauf, dass mit dem Platz pfleglich umgegangen wird, damit alle Altenaer lange Freude am neuen Grill haben. Der Grillplatz ist öffentlich zugänglich und kann von jedem frei genutzt werden.

Das erste Würstchen vom brandneuen Rost ließ sich Andreas Schmölling schmecken. Auch er hatte bei der Umsetzung des Projekts kräftig mit angepackt. Eine verdiente Belohnung also für alle Helfer, die sich bessere Bedingungen für eine Grillplatzeinweihung nicht wünschen konnten. Federführend in der Umsetzung des Projekts war in diesem Fall übrigens die Aktionsgruppe „Für Altena“. ▪ ch

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