Kleine Nachwuchsforscher im Wald unterwegs

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Axel Dohmen, Mitarbeiter des Landesbetriebes Wald und Holz, zeigte den kleinen Nachwuchsforschern, wie man den Wald mit allen Sinnen erlebt. –

ALTENA – Wie erlebt ein Dachs den Wald und wie findet ein Eichhörnchen seine versteckte Nahrung wieder? All das lernten die Vorschulkinder des Kindergartens St. Matthäus am Montagmorgen. Gemeinsam mit Förster Axel Dohmen erlebten sie einen Waldspaziergang mit allen Sinnen. Jede Menge gab es zu entdecken für die kleinen Nachwuchsforscher. Tierspuren, Verstecke, Weideplätze und natürlich Tiere.

Bereits in der vergangenen Woche war der Förster zu Gast im Kindergarten gewesen. „Wir waren mit unserer mobilen Waldschule dort“, erklärte Dohmen. Im Gepäck hatte er damals zahlreiche ausgestopfte Waldbewohner. „Die Kinder sollen schließlich wissen, wie die Tiere aussehen und wie sie sich anfühlen, von denen sie heute die Spuren entdecken werden“, erläuterte er das Konzept. Nun galt es den Wald selbst mit allen Sinnen zu erleben. Aber bevor es los ging, gab es erst einmal ein paar Regeln. „Rehe und Wildschweine können sehr schlecht sehen“, erklärte der Experte. Deswegen sei Müll wegwerfen und lautes Schreien im Wald tabu. Gebannt lauschten die Kleinen den Worten des Försters. Gleich zu Beginn gab es ein Spiel. „Stellt euch vor, ihr seid kleine Eichhörnchen“, erklärte Dohmen. Die Kinder mussten kleine Nüsse verstecken, die sie am Ende wieder finden mussten. Wenig später bekamen die Kinder die Augen verbunden, nun galt es, sich wie ein Dachs im Dunkel zurecht zu finden. –lm

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