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Unterstützung für Flüchtlinge: Spendenbereitschaft gefragt

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Von: Hildegard Goor-Schotten

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Esther Szafranski (links) und Gaby Lenczewski wünschen sich für die Kleiderkammer Hausratspenden, um die Regale wieder auffüllen zu können.
Esther Szafranski (links) und Gaby Lenczewski wünschen sich für die Kleiderkammer Hausratspenden, um die Regale wieder auffüllen zu können. © Goor-Schotten, Hilde

60 Willkommenspakete hat das Team um Stellwerkerin Esther Szafranski seit dem Kriegsbeginn in der Ukraine schon gepackt. Langsam leeren sich in der Kleiderkammer in der ehemaligen Grundschule am Knerling die Regale. Deshalb setzen die Ehrenamtlichen erneut auf die Spendenbereitschaft der Altenaer.

Altena - Kleidung sei im Moment noch reichlich vorhanden. Benötigt werde dagegen aber alles für den Haushalt: Töpfe, Pfannen, Geschirr – kurz alles an Küchenutensilien. Daneben werden Hand- und Duschtücher sowie Bettwäsche benötigt. Auch Decken sind willkommen, sofern sie in einem hygienisch guten Zustand sind.

Es sind all die Dinge, mit denen die Kleiderkammer die Flüchtlinge aus der Ukraine ausgestattet hat, die in die städtischen Wohnungen gezogen oder aus Privatunterbringung in eigene Unterkünfte gewechselt sind. Die Willkommenspakete enthalten die Grundausstattung an Hausrat: „Teller, Tassen, Besteck, Schüsseln, Töpfe – was man fürs Erste braucht“, zählt Gaby Lenczewski auf. Das gehe im Moment in einer Menge raus, die nicht reinkomme, ergänzt Esther Szafranski. Rund 20 Besucher im Schnitt kommen an jedem Ausgabetag. In der vergangenen Woche sei es besonders voll gewesen.

Neben den Menschen aus der Ukraine gibt es ja auch noch andere, die sich für das günstige Angebot in der Kleiderkammer interessieren. „Sie steht allen offen. Hier kann jeder für wenig Geld praktische und schöne Dinge bekommen“, betont die Stellwerkerin. Auch junge Leute, die auf Nachhaltigkeit achten, könnten hier fündig werden, denn es gebe viele modische Kleidungsstücke.

Die Kleiderkammer ist in der ehemaligen Grundschule am Knerling, Gustav-Selve-Straße 61, neben der Euro-Schule zu finden. Spenden werden an jedem Dienstag von 10 bis 11 Uhr entgegengenommen. Die Ausgabe ist immer donnerstags von 15 bis 17 Uhr.

Alle gespendeten Dinge sollten sauber und gut erhalten sein. „Man sollte es selbst noch benutzen mögen“, empfiehlt Esther Szafranski als Maßstab. Das Team bittet auch ausdrücklich darum, keine Spenden einfach vor die Tür zu stellen.

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